#12von12 im Mai 2017: Auf der #Blogfamilia


Zwischen November und Januar habe ich stündlich Facebook gecheckt, um bloß ja nicht den Anmeldeslot zu verpassen.
Was andere für ein Adele-Konzert machen, mach ich für die Blogfamilia, DIE Elternblogger-Konferenz in Berlin mit Klassenfahrt-Flair. Eines meiner absoluten Highlights des Jahres
Und das, obwohl da nicht mal gesungen wird. Vielleicht auch gerade deshalb.
Und heute ist der große Tag endlich gekommen und ich bin in Berlin.
Aber fangen wir den Tag doch einfach von vorne an:

Frühstück im Hotel mit Frischer Brise und Rentnertischnachbarn, die sich über Akkulaufzeiten und W-LAN-Stabilitäten unterhalten.

motel-one-fruehstueck

Ich liebe Hotelfrühstück

Der Himmel über Berlin aus meinem Hotelzimmer betrachtet.

 

himmel-ueber-berlin

Am Empfang wartet die Nieselpriem-Rike, auf die ich mich am meisten gefreut habe. So viel Herz in so einer kleinen Person!

empfangsdame-nieselpriem

Genauso zauberhaft wie in ihren Blogs: Beatrice Confuss und Antje von Lupus live.
Es ist so toll, wenn man merkt, dass das virtuelle Bild, das man von den Menschen hat, mit dem echten übereinstimmt!

beatrice-confuss_frau-sandkuchen_lupus-live

Familienbetriebsleiter Christian Hanne-Herkommer und Katja Seide, der Snowqueen vom Gewünschtesten Wunschkind erklären im Workshop, wie man ein Buch vermarktet.
Das hätte ich mal vorher wissen sollen, ich Knalltüte!
An dieser Stelle zwei unbedingte Kaufempfehlungen:
„Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith“ und
„Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn – Der entspannte Weg durch Trotzphasen“.

Ich denke, gerade das letzte kann man auch gebrauchen, wenn die Kinder nicht mehr trotzen. Mir fallen da durchaus auch im Kollegenkreis Anwendungsbeispiele ein.

buchworkshop
Ach so, und natürlich eine dritte Buchempfehlung: „Bleib so, wie Du werden willst“ #bleibsowieduwerdenwillst #Hashtag.

Hab ich jetzt gelernt.

Tipp: Wenn man wartet, bis die Schlange am Buffet nicht mehr drei Kilometer lang ist, ist man ruckzuck dran.

Nachteil: Es ist nichts mehr da.

leeres-buffet

Nicht so schlimm, dafür lerne ich beim Warten Katja Reim, den Kopf hinter „Mein Computerkind“, kennen und bekomme ihr Buch geschenkt.
Sie ist mir wahnsinnig sympathisch und ich bin sehr gespannt auf das Buch.

ab-ins-netz

Und gegen den Hunger halte ich mich an Marie Antoinette und esse Kuchen. Und was für fantastischen!

blogfamilia-cupcakes

Letztes Jahr habe ich auf der Blogfamilia ganz viele Visitenkarten von anderen Bloggern eingesammelt und mich geärgert, dass ich keine hatte.

Das passiert mir nicht nochmal,

habe ich mir während der letzten zwölf Monate immer wieder gesagt.
Und am letzten Sonntag habe ich mich dann endlich hingesetzt und sie gemacht.
Also fast. Zumindest solange, bis ich einen heulenden Wutanfall bekommen habe und mein Lieblingsmann meine Dateifetzen wieder zusammengefegt und mir daraus Visitenkarten mit dreifachem Expresszuschlag hat anfertigen lassen.
Vielleicht hätte ich bei der Gestaltung etwas sorgfältiger die Druckabmessungsdaten beachten sollen, dann wäre auch nichts abgeschnitten worden. Aber so what? Ich habe Visitenkarten und sie sogar dabei!
Ich bin jetzt also offiziell wichtig.
(Hinweis: der Punkt hinter dem wichtig muss laut ausgesprochen werden)

visitenkarten

Nachmittags habe ich mich zum Speeddating verabredet. Zwei Minuten lang stellt man sich dabei gefühlt 100 Bloggern vor.
Anschließend klebt meine Zunge am Gaumen fest und ich werde nie mehr behaupten, dass mein Sohn laut ist. Meine neue Maßeinheit für maximale Lautstärke ist ab sofort Blogger-Speeddating.
Neben mir sitzt Cosima von der Landfamilie – irgendwie kommt man hier aus dem Sich-um-den-Hals-fallen-vor-lauter-Wiedersehensfreude gar nicht mehr heraus. Schön.
Immerhin verteile ich beim Speeddating drei meiner Visitenkarten aus der fehlerhaften Erstauflage.
Hebt sie gut auf, die werden bestimmt mal wertvoll!

blogger-speeddating2

Bloggertreffen sind so witzig! Man tweetet irgendwas, bekommt ein Herzchen, dreht sich zur Seite und dann sitzt da die oder der, der das gerade gelikt hat.
Verrückt.
Aber Bloggertreffen sind auch sozial wertvoll. Es wird nämlich noch der Blogfamilia-Award verliehen.
Die diesjährigen Preisträger sind die wundervolle Mareice Kaiser vom Kaiserinnenreich, Herr Bock, der sich für den richtigen Umgang mit depressiven Menschen einsetzt und an Christine Finke, die gerade mit dem Muttertagswunsch für Schlagzeilen auch außerhalb des Internets sorgt.

blogfamilia-award-2017

Zum Abendessen bin ich die erste in der Schlange. Kuchen macht auf Dauer doch nicht satt.

bratwurst-und-so

Wir sitzen noch lange am virtuellen Lagerfeuer und das Leben ist schön.
In den nächsten Tagen werde ich mal wieder meine Über andere –Seite aktualisieren, damit Ihr da draußen auch die Chance habt, die Menschen ein wenig kennenzulernen, mit denen ich so viele schöne Stunden verleben durfte.
So lange danke ich den Machern hinter der Blogfamilia-Konferenz: Alu und Konsti von Große Köpfe, Rike von Nieselpriem, Janni und Thomas von Ich bin Dein Vater, Christian vom Familienbetrieb, Bella von Familie Berlin und Jürgen von Herr Pfarrfrau.
Es war beeindruckend und ich kann mir vermutlich nicht ansatzweise vorstellen, wie viel Arbeit die Organisation gemacht hat.
Ihr seid großartig!

Und so war mein Tag in der Übersetzung für meine Kinder:
Ich habe den Eismagier, den Lavahund und das Kampfholz in Level 378 aus einer Truhe gezogen und alle Herausforderungen gemeistert! Legendär!

Morgen geht es wieder nach Hause zu meiner Familie. Und so gerne ich Berlin leiden mag – Home is where the heart is!

Auf der Heimfahrt werde ich noch ein wenig bei Draußen nur Kännchen lesen. Da sind bestimmt noch ein paar andere Blogfamilia-Tage dabei.

Habt es schön!

2 Gedanken zu „#12von12 im Mai 2017: Auf der #Blogfamilia

  1. Pingback: #12von12 im Juni 2017: May the (Sales-)Force be with me! | Sandkuchen-Geschichten

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