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Sesam öffne Dich mit dem Nuki-Smartlock! Werbung

Bildquelle: Nuki Dass hier schon mal ein Kind die Tür eingetreten hat, ist vielleicht dem ein oder anderen treuen Leser bekannt. Zur Vermeidung künftiger Inanspruchnamen unser Glasversicherung gibt es bei uns daheim jetzt ein Zauberding, mit dem ich wie die große Schwester der Ehrlich-Brothers die Tür öffnen kann.

Zur Ausgangssituation:

Wir wohnen in einem Haus mit einer Schließanlage, an der auch noch das Vorderhaus samt Fotostudio dran hängt.
Wir haben zwei Kinder, deren Zuverlässigkeit, auf Dinge zu achten, die sie nicht sonderlich interessieren, ungefähr so hoch ist wie eine amerikanische Wahlprognose.
Lina verliert innerhalb von Sekunden Dinge in ihrem Zimmer, was allerdings aufgrund der vorherrschenden kreativen Ordnung durchaus nachvollziehbar ist. Bei Fritz ist die Lage zwar nicht ganz so dramatisch, aber einen Zentralschlüssel wollen wir auch ihm nicht anvertrauen.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass ein Schlüssel in Kinderhand eher früher als später entweder ganz weg wäre, in der Waschmaschine wieder auftauchen würde oder mit Schokoresten oder Kaugummies aus engen Hosen- und Jackentaschen verklebt die Türschlösser ruinieren würde.

Dabei wäre es schon schön, wenn wir nicht immer da sein müssten, wenn die Kinder heimkommen. Oder wenn die Kinder nicht mehr die Tür eintreten müssten, weil man vor lauter Dunstabzugshaube und Radio das Klingeln und Klopfen nicht gehört hat.

Das ist ein Dilemma. Man könnte sagen, in dieser Hinsicht ist Gallien von den Römern besetzt.

Ganz Gallien?

Nein, es gibt da ein kleines gallisches Dorf, das dem Verlieren und Verbummeln trotzt. Etwas, das die Kinder hüten wie Miraculix das Rezept für den Zaubertrank. Ihr Ein und Alles. Ihr Heilsbringer. Das Smartphone!

Wie schön wäre es, wenn man das Smartphone auch für etwas Vernünftiges nutzen könnte, zum Beispiel als Türöffner. Wenn man keinen Schlüssel bräuchte, sondern einfach eine App auf dem Handy die Tür wie von Zauberhand auf- und zuschließen könnte.

Der Lieblingsmann ist – wie viele Lieblingsmänner – technischen Spielereien grundsätzlich nicht ganz abgeneigt. Die Grillkohle bringt er im Handumdrehen mit seinem Kompressor zum Durchglühen, den alten Herd hat er erfolgreich sabotiert, so dass er sich einen Induktionsherd kaufen konnte, die Fotos im Laden überträgt er per WLAN-Karte aus dem Studio auf seinen Rechner und den Laden überwacht er nach Feierabend über eine Webcam, die ihm Bilder auf sein Handy schickt.
Dieser Lieblingsmann wollte nun die Tür elektronisch öffnen ohne dafür die Tür zu elektrifizieren. Die Wohnungstür steht bei uns nämlich ganz ohne Strom oder Internetanbindung einfach so im Weg rum und versperrt den schlüssellosen Kindern den Zutritt zur WLAN-Area aka Zuhause.
Bei seinen Recherchen ist er dabei auf das Nuki Smartlock gestoßen und hat es gleich bestellt und installiert.

Eine neue Liebe

Als er mir davon erzählt hat, war mir nicht klar, dass ich dieses neue Ding, das da jetzt innen auf unserem Türschloss steckt und übrigens hübsch anzuschauen ist, heiß und innig lieben würde. Aber es ist so. Niemand sonst in dieser Familie macht mir nämlich die Tür auf, wenn ich mit Einkaufstaschen überladen vor der Tür stehe und in den Tiefen meiner 500 Kubikliter-Handtasche nach meinem Schlüssel krame.
Das Nuki-Smartlock aber schon. Wir zwei verstehen uns. Wenn ich mich der Tür nähere, da vibriert es freudig in meiner Hosentasche, die Tür springt auf und ich muss nicht erst wieder die Äpfel und Konservendosen einsammeln, die beim Abstellen der Taschen aus den selbigen gefallen und ein halbes Stockwerk tiefer die Treppe heruntergekullert sind.
Was hätte ich dafür gegeben, als ich zu den Einkaufstaschen noch eine Babyschale links und ein Kleinkind rechts im Arm hatte!

„Aaaaber halt!“

wird jetzt sicherlich der ein oder andere in Teenagerbelangen erziehungserfahrene Leser einwerfen. „Dann kann ich meinem bockigen, aufsässigen Gör ja gar nicht mehr das Handy abnehmen um ein erwünschtes Verhalten zu erzwingen.“
Abgesehen davon, dass das meist eh nichts bringt, gibt es dafür aber von Nuki die Fobs. Das sind kleine Bluetooth-Chips, die das Nuki-Smartlock wie ein Handy öffnen können.
Und wenn man das verliert und die Kinder haben groß ihren Namen und die Adresse drauf geschrieben, dann nimmt man den Fob einfach aus der Berechtigungsliste und muss gar nicht das Schloss austauschen.

Die Berechtigungsliste in der App ist sowieso super. Da kann man wie in einer Whats-App-Gruppe Leute aufnehmen oder rausschmeißen. Die Putzhilfe, den blumengießenden Nachbarn, den AirBnB-Mieter, den Hausfreund …
Wenn man aber nicht möchte, dass jeder wann er will die Tür auf- und zuschließt, dann kann man noch eine Nuki-Bridge installieren, mit der kann man dann die Tür auch vom Strand öffnen und wieder abschließen.

Doch noch ein Haken?

Eine Sache kann das Nuki Smartlock allerdings nicht lösen: Die Türen hinter sich zuziehen müssen die Kinder leider selber. Das kriegen meine irgendwie nicht hin. Immer steht, sobald ein Kind da ist, die Wohnungstür offen.
Vielleicht haben wir aber auch einen Poltergeist. Die Tochter hat so was mal angedeutet. Der wäre übrigens auch für die Unordnung in ihrem Zimmer verantwortlich zu machen. Und für die ganzen Bonbonpapierchen, die in den Sofaritzen stecken.

Auf dem nächsten Elternabend, auf dem wieder heiß diskutiert werden wird, ob Kinder in dem Alter denn schon ein Smartphone brauchen, muss man sich mit einem Smartlock jedenfalls nicht mehr mit heißen Ohren angestrengt auf die Schuhe schauen und murmeln: „Ja, nein, also ein Smartphone für Kinder – schlimm! Wir sind auch groß geworden ohne. Meine spielen ja auch nur mit fairgetradeten Bio-Apps aus Holz.“

Stattdessen kann man selbstbewusst auftrumpfen und sagen: „Mein Kind braucht das Smartphone um in die Wohnung hineinzukommen.“
Ich jedenfalls freue mich auf die dann folgende Stille.

Facts&Figures

Name und Hersteller: Nuki Smartlock

Preis: 229 Euro für das Smartlock, aktuelle Preise für alle Produkte findet man hier: https://nuki.io/de/shop/

Da kann man es kaufen: https://nuki.io/de/haendlersuche/

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
Das Schloss muss leichtgängig sein, aber das kann man leicht selbst hinbekommen. Tutorials auf Youtube helfen einem dabei.

Das Schloss muss eine Panikfunktion haben, das heißt, es muss sich öffnen lassen, auch wenn in der anderen Seite ein Schlüssel steckt.

Installation: Pipieinfach. Krieg sogar ich hin. Smartlock einfach auf den Schlüssel stecken, App runterladen, Smartlock koppeln, fertig.


Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Kooperation mit Nuki. Ich habe unser zweites Nuki im Tausch gegen diesen Artikel bekommen.
Darüber freue ich mich sehr, denn ich bin so begeistert von dem Ding, dass ich den Artikel sowieso geschrieben hätte.
Bitte nicht verraten!