Archiv der Kategorie: Allgemein

WiB am 19./20. Juni: Es ist Sommer und es ist heiß

Da ess ich ein Zitroneneis. Aber bis es soweit ist, wartet erst mal eine Menge Hausarbeit, die erledigt werden möchte. Hier zum Beispiel die Schlange frisch zusammengelegter Wäsche, die verräumt werden möchte.

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29./30. Mai 2021: Ein Coronfirmationswochenende in Bildern

Machen wir es kurz mit dem Samstag: es gibt keine Bilder, da dieser Samstag damit beschäftigt war, die Konfirmation des Sohnes vorzubereiten. Eigentlich hatten wir nach der Konfirmation der Tochter beschlossen, keine Konfirmation mehr bei uns zu Hause zu feiern. Zu viel Aufwand in der Vorbereitung, zu viel Aufwand in der Nachbereitung, zu viel Unsicherheit mit dem Wetter. Und jetzt kommt da dieses dahergelaufene Virus und dreht uns eine lange Nase.

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WiB am 24. und 25. April 2021: Spring Vibes

Das Blöde an Corona ist ja, dass man nix am Wochenende vorhat. Und das Schöne an Corona ist: Man hat nix am Wochenende vor. Und weil ich selbst entscheiden kann, ob ich mich über Dinge ärgern möchte, die ich nicht ändern kann, versuche ich, genau das nämlich nicht zu tun. Im Gegenteil, ich gebe mir große Mühe, das Gute darin zu sehen.
Karl Valentin hat das mal sehr schön für mich formuliert:
„Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“
Und an diesem Wochenende strahlt sogar durchgehend die Sonne.

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Acht ultimative Tipps gegen Lockdown-Langeweile

Enthält Werbung.
So, ein Jahr Corona ist rum, man hat das Gefühl, man hat jetzt das ganze Pandemie-Game einmal durchgespielt, was aber nicht stimmt, da es sich um ein kooperatives Spiel handelt und die anderen Parteien (Regierung, Medien, Covidioten) nicht richtig oder absolut inkompetent mitspielen.
Wir hängen also immer noch zu Hause rum und haben das Gefühl, wir warten alle auf die perfekte Welle.
Offensichtlich ist Euch langweilig, sonst hättet Ihr den Weg zu meinem Blog nicht eingeschlagen. Im Internet rumsurfen (um schon mal für die perfekte Welle zu üben) ist natürlich auch ein probates Mittel zum Zeitvertreib, ich habe da aber noch ein paar andere ultimative Ideen gegen den Lockdown-Koller zusammengestellt:

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#12von12 im März 21: Happy Birthday, Corona!

Ich habe mal nachgesehen: Corona und Lockdown sind jetzt 12 Monate alt. Das letzte Mal, dass ich an dieser Stelle 12 Bilder zusammengekratzt habe, ist ein halbes Jahr her. 6 Monate, also halb 12. Das ist doch ein Zeichen, dass ich jetzt am 3. Monat des Jahres (schon wieder die Hälfte) das Dutzend vollmache. Da wird dem geneigten Leser ganz schwindlig bei so viel Zahlenzauberei. Aber das ist das Geheimnis eines guten Illusionistenden: So lange ablenken, bis niemand merkt, dass es gar keine 12 Bilder sind und es sich eigentlich auch immer nur um dasselbe Motiv handelt.

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Bildungspolitik im Distanzunterricht: Setzen, sechs! #digitalpaktsendlichan!

Bei uns wird nun schon eine ganze Weile distanzunterrichtet, oder wie die Kinder es nennen: Hurra, Ferien!
Auch wenn die Politik und die in den vergangenen Jahren sträflichst vernachlässigte technische Infrastruktur sich größtmögliche Mühe geben, diese Art der Beschulung zu verhindern, so kämpft unsere Schule mit ihrem Häuptling und ihrem IT-Fachmannlehrer, der jetzt schon 124 werden muss, um die angesammelten Überstunden wieder abzufeiern, wie das berühmte gallische Dorf dafür, dass sich die Kinder nicht den ganzen Tag mit Youtube, Netflix und Fifa langweilen müssen.

Und zu bekämpfen gibt es einiges: Endgeräte für Schüler*innen, die über kein eigenes verfügen, sich aber auch keines leisten können, waren schon fast in Sichtweite, durften dann allerdings wegen Lizenzstreitigkeiten nicht ausgeliefert werden. Kaum greifen mal mehr als zwei Nutzer*innen gleichzeitig auf die Plattform zu, erleidet Moodle einen Zusammenbruch, der es bis in die Nachrichten schafft. Lehrer*innen verfügen nicht über Endgeräte, um Videokonferenzen abhalten zu können und die Politik überlegt sich gerade angestrengt, was denn das am wenigsten passende Modell sein könnte, das man seinen Held*innen an der Front zukommen lassen könnte. Man kennt das und schüttelt stumm den Kopf.
Meine Lieblingsstory, warum der Server nicht lief, ist aber nach wie vor: „Eine Ratte hat im Serverraum die Kabel durchgebissen“.
Das ist das „der Hund hat die Hausaufgaben gefressen“ der Bildungspolitik.

Und irgendwie haben sich da eine Menge Hunde über die Hausaufgaben der Kultusministerien hergemacht.

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Donnerknispel! Endlich mal wieder ein WiB im Januar 21

Long time no see!
Da bin ich wieder. Zumindest mal kurz für den Wochenend-Augenblick. Kann ja so nicht weitergehen, irgendwo müssen ja die Erinnerungen niedergeschrieben werden und außer mir macht das hier ja niemand.
Blöd, dass ich es nicht schon vor zwei Wochen geschafft habe, da hätte ich schöne Fotos von unserer Rheinsteigwanderung von Schlangenbad nach Kiedrich zeigen können. Oder von letzter Woche, als es hier geschneit hat und wir im Schnee spazieren konnten.

Naja, dann halt von diesem Wochenende, ist halt ein bisschen langweiliger, aber lest selbst.

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WiB am 31.10/1.11.2020: Ein goldener Oktober wirft Lockdown-Schatten voraus

Bis gestern lagen auf der Etagere noch Muffins. Ob man die essen könne oder ob das Deko sei, hat die Tochter gefragt und auch der Kollege bei der Arbeit frug, ob ich mal wieder dekoriert hätte, nur weil ich Kuchenreste mitgebracht habe. Bei der Hochzeitstorte damals war ich auch für die Designauswahl zuständig und der Lieblingsmann hat den Geschmack gewählt. Von mir aus hätte die auch mit Leberwurst und Frischkäse gefüllt sein können, ich bin eher herzhaft untwerwegs.
Ja, schuldig im Sinne der Anklage, ich geb’s zu, oft backe ich, weil es schön aussieht.
Und gut riecht. Vor allem Apfelkuchen im Herbst.

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WiB 19./20.9.2020: 50 Jahre Lieblingsmann!

„Hoch soll er leben, hoch soll er leben, dreimal hoch!“.
Kann ein Tag besser beginnen als mit einem Stück Käse-Sahne-Torte? Für mich schon, aber ich mag auch gar nicht so gerne Torte und außerdem bin ich hier und heute auch gar nicht das Geburtstagskind. Das ist nämlich der Lieblingsmann. Der wird schon ein halbes Jahrhundert alt!
Insgesamt sechs Mal singen wir „Hoch soll er leben“, da der Sohn anmäkelt, dass wir ja nach jeder Strophe, einmal „Hoch“ rufen und nach der dritten dreimal. Viel logischer wäre es doch, wenn wir nach der ersten Strophe einmal „Hoch“ rufen würden, nach der zweiten zweimal und nach der dritten dreimal. Als er nach insgesamt elfmal „Hoch“ dann meint, dass es doch viel sinnvoller wäre, wenn wir jetzt in der ersten Strophe singen würden „Hoch soll er leben, einmal hoch!“, in der zweiten „zweimal hoch“ und erst in der dritten dreimal“, ignorieren wir den Einwand und ich reiche schnell die Geschenke zum Auspacken. Wollen wir das mit den Ritualänderungen mal nicht übertreiben! Weiterlesen

#12von12 im September 2020 + WiB: Von Wäschefarbverläufen, Kleiderkauffails und fragwürdigen Geburtstagsgeschenken

Uiuiui, hier gibt es anscheinend nur noch einmal pro Monat neue Beiträge. Naja, besser als nix und ist ja auch irgwendwie ein verlässlicher Rhythmus. So richtig viel los war hier in den letzten Wochen aber auch nicht. Gefühlt habe ich nur geräumt und sortiert und wieder geräumt und weiter sortiert. Ein bisschen, als würde mir mein innerer Mister Miyagi immer zurufen: „Aufräumen – Sortieren“
Inzwischen habe ich immerhin den ganzen Lego-Star-Wars-Krempel vom Sohn wieder halbwegs komplett zusammengepuzzelt und in Kisten auf dem Speicher verpackt.
Da das ehemalige Zimmer vom Sohn und jetzige Yogaraum nun recht leer ist, soll es dieses Wochenende auch mal ein wenig gemütlicher werden. Gerade ist es einfach nur kahl.

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