Archiv des Autors: Sandkuchen-Geschichten

Über Sandkuchen-Geschichten

Sandkuchen-Bäckerin und Matschmonster-Mutter

WiB am 17./18. November 2018: Kino, Garten und Weihnachtsdeko

Da heute der Tatort endlich mal wieder ein überschaubares Tempo hat, schreibe ich nach den #12von12 auch noch ein Wochenende in Bildern. Ich habe ja sonst nichts zu tun …
Alles in allem war es ein entspanntes Wochenende. Auch wenn viel zu wenig gelesen wurde. Aber dafür ist die Wohnung sauber. Juhu! Weiterlesen

#12von12 im November 2018: Verregneter Laternenumzug

Der 12. ist zwar schon eine ganze Weile vorbei, aber da ich mit Müh und Not 12 Bilder zusammengeknipst habe, werden die jetzt auch noch veröffentlicht. So!

„Kannst Du mir ein Buch besorgen?“, fragte mich die Tochter am Frühstückstisch.
„Bis wann habe ich Zeit?“
„Bis vorgestern?“
Natürlich. Dieses Kind hat noch nicht einmal einen Zettel zuverlässig sofort abgegeben.
„Welches Buch denn?“
„Tschick.“
Da, bitte schön! In einem meiner wacheren Momente hatte ich dieses Buch nicht in die Rebuy-Kiste gepackt. Weiterlesen

WiB am 10./11. November 2018: Stolpersteine putzen

„Hier bitte, die Übersetzung von Lektion 12, Zeile 1 bis 7, die Kaninchen sind gefüttert, Vokabeln habe ich gelernt, darf ich jetzt Fortnite? Übrigens brauchen wir Kaninchenfutter.“
In all den Jahren sitzt der Gebrauch eines Prädikats in einem Satz immer noch nicht hundertprozentig, weshalb auch so manche Lateinübersetzung, sagen wir mal „fantasievoll“ ausfällt, aber samstagmorgens um 8 Uhr bin ich nicht unbedingt auf der Höhe meiner Reaktionsfähigkeit und so rücke ich die Controller raus und lese erst „Schloss Gripsholm“ zu Ende und starte anschließend mit „Meine geniale Freundin“.
„Er hätte mir noch einen Kaffee ans Bett bringen können“, schießt es mir durch den Kopf, aber da sitzt der Kerl schon längst an der X-Box und schießt andere 12jährige ab, die virtuell mitballern. Weiterlesen

#WiB 4./5, November 2018 – Cocooning-Time mit Bratapfel

So viele Möglichkeiten gab es an diesem Wochenende. Und so wenige habe ich genutzt.
Aber irgendwie muss das auch manchmal sein, oder? Ich könnte jetzt behaupten, dass wir ganz trendy Cocooning betrieben haben, wir können das Ganze aber auch einfach rumschlunzen nennen.
Immerhin gab es Bratäpfel und ich habe nicht den ganzen Tag Schlafanzug getragen. Weiterlesen

Abgebrannt

Dieser Beitrag enthält Werbung, aber lest ruhig trotzdem weiter.
Heute reise ich mal in die Vergangenheit. In eine Zeit, in der es hier noch fast keine Kinder gab, in der ich sehr ängstlich war und mir ständig um alles Sorgen gemacht habe. Eine Zeit, in der ich mich aber auch ständig über unsinnige Sachen geärgert habe, über Dinge, die bei näherer Betrachtung nichtig waren, oder nur in meiner Wahrnehmung existiert haben.

Der Lieblingsmann ist über Nacht weggefahren und hat sich nicht gemeldet? Da ist bestimmt etwas Schreckliches passiert! Das Telefon klingelt – jetzt kommt der Anruf von der Polizei, dass er verunglückt ist. Wie, Du rufst jetzt an? Weißt Du, was ich mir für Sorgen gemacht habe? Du brauchst gar nicht mehr nach Hause kommen!
Jetzt bin ich seit drei Tagen mit dem Studium fertig und habe noch keinen Job – Oje, ich werde bald unter der Brücke schlafen müssen. Keiner will mich, ich kann nix und zu blöd bin ich sowieso.
Was ist denn eigentlich mit diesem Leberfleck? War der da schon vor fünf Minuten? Ich muss das ganz dringend vom Arzt abklären lassen!

Ja, genau so war ich. Ich will nicht behaupten, dass sich Anteile davon nicht immer noch manchmal bei mir zeigen, je nach Tagesform mal mehr, mal weniger, aber wenn ich mir das damalige Ich mit meinem heutigen Ich vergleiche, dann würde ich tatsächlich von zwei verschiedenen Menschen sprechen wollen.

Aber was ist passiert? Was hat das Ängstliche, Zweiflerische in mir zurückgedrängt? Weiterlesen

Auf den Spuren der Lipizzaner: Wien-Tagebuch, Teil 2

Wien ist keine Stadt für Menschen, die ihren Kaffee gerne schwarz und in ausreichender Menge trinken. Das stelle ich fest, als wir am nächsten Morgen in einer Kaffeebar frühstücken.
Leider bin ich einer dieser Menschen, die ihren Kaffee gerne schwarz trinken. Immerhin weiß ich inzwischen, dass man etwas, das in die Nähe von dem kommt, was ich sonst gerne zu mir nehme, „Verlängerter“ nennt.
Ein Capucchino ist wohl eine Melange, ein Espresso heißt kleiner Schwarzer oder Mokka und ein Latte Macchiato läuft hier unter dem Namen „Verkehrter“. Dann gibt es je nach Art des zugesetzten Alkohols noch Fiaker, Maria Theresia, Amadeus, Pharisäer und andere.
Im Reiseführer stand, dass man unbedingt mit dem korrekten Vokabular bestellen sollte, da die unfreundlichen Kellner sonst noch unfreundlicher wären. Ich bemerke keinen Unterschied, aber das liegt vielleicht daran, dass ich selbst ohne ausreichende Kaffeezufuhr zur Unfreundlichkeit neige. Weiterlesen

12von12 im mehr als goldenen Oktober 2018

Da lass ich wochenlang gar nichts von mir hören und dann gibt es hier häufiger Geschichten als bei einem Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Film auf die Zwölf. À propos zwölf. Da ja heute schon wieder der Zwölfte ist, dürft Ihr mich, nachdem ihr gestern ja schon mit mir in Wien wart, durch den heutigen Tag in zwölf Bildern begleiten.  Weiterlesen