Archiv des Autors: Sandkuchen-Geschichten

Über Sandkuchen-Geschichten

Sandkuchen-Bäckerin und Matschmonster-Mutter

Who the fuck wants Bullerbü!

Ich muss an Beppo Straßenkehrer denken. Sie wissen schon, den aus Momo. Der vor einer langen Straße steht und denkt  „Das kann man niemals schaffen“, und dann immer nur den nächsten Schritt und den nächsten Atemzug in Angriff nimmt und schließlich ohne große Anstrengung die ganze Straße gefegt hat.
Ich will keine Straße kehren, ich stehe auf einem Erdbeerfeld und pflücke Erdbeeren.
Weil sich mein Wohnzeitschriften-, Pinterest- und Instagramgeschädigtes Hirn vorgestellt hat, dass es doch eine ganz prima Idee wäre, so zwanzig Gläser Erdbeermarmelade einzukochen, damit man was zum Verschenken aus der Küche hat, einen süß-saftigen Erdbeerkuchen zu backen und den Rest einfach so entspannt zu naschen, im Garten in der Sonne, umringt von Kindern mit Gänseblümchen-Kränzen auf den Köpfen und allerliebst nackigen Füßen, die es einfach so genießen, das Leben, das Hier und Jetzt.
Und jetzt stehe ich im wirklichen Hier und Jetzt und frage mich, wie ich mein Körbchen mit dem halb abgebrochenen Henkel voll kriegen soll, hier gibt es ja nur vertrocknete oder angefaulte Erdbeeren, wenn es überhaupt noch welche gibt. Weiterlesen

#12von12 im Juni 2017: May the (Sales-)Force be with me!

Es scheint bei mir zur Gewohnheit zu werden, dass ich die 12ten eines Monats auf Kongressen verbringe: Im Mai war ich auf der Blogfamilia und heute hat Salesforce zur Essentials nach Frankfurt geladen.
Bei Salesforce handelt es sich nicht, wie man aus dem Restcontent der Sandkuchen-Geschichten erschließen könnte, um ein Spin-off von Star-Wars, um eine neue geheime super Power-Jedi-Yoda-Masche, sondern um ein CRM-System, das ich in meinem neuen Job schule.
Manchmal verkaufe ich es allerdings tatsächlich als neue super Power-Jedi-Yoda-Masche. Weiterlesen

#12von12 im Mai 2017: Auf der #Blogfamilia

Zwischen November und Januar habe ich stündlich Facebook gecheckt, um bloß ja nicht den Anmeldeslot zu verpassen.
Was andere für ein Adele-Konzert machen, mach ich für die Blogfamilia, DIE Elternblogger-Konferenz in Berlin mit Klassenfahrt-Flair. Eines meiner absoluten Highlights des Jahres
Und das, obwohl da nicht mal gesungen wird. Vielleicht auch gerade deshalb.
Und heute ist der große Tag endlich gekommen und ich bin in Berlin.
Aber fangen wir den Tag doch einfach von vorne an: Weiterlesen

Der alltägliche Wahnsinn – Herzlich Willkommen in Surrealien!

„You FM Nachrichten: Ukraine: die Iraklischen haben die Ukraine abgebrochen und Vorsicht auf der B6a8: Hier kommt Ihnen zwischen Afrika und Würzburg ein Falschfahrer entgegen. Bitte fahren Sie rechts und vorsichtig wir benachrichtigen Sie, sobald die Gefahr vorüber ist. Ansonsten wünschen wir Ihnen eine gute Fahrt. Und nun zum Wetter:“
An dieser Stelle wurden die Nachrichten unterbrochen und der Nutzer schaltete um auf die blecherne, computergenerierte Stimme eines Navigationsgerätes: „Bitte gehen Sie die Treppe runter. Dann biegen Sie in hundert Metern rechts ab. Biegen Sie jetzt rechts ab. Sie haben Ihr Ziel auf der rechten Seite erreicht.“ Weiterlesen

Osterspaziergang im Schwarzwald #WiB

Über Ostern waren wir die Tante meines Mannes im Schwarzwald besuchen. Da ich der dortigen Sprache nicht mächtig bin und auch die Leute nicht kenne, über die geredet wird, sitze ich da, esse viel, lächle und hänge meinen Gedanken nach.
Manchmal versuche ich auch, Gedichte zu erinnern, die ich mal konnte. Weiterlesen

#12von12 im April 2017: Viel Arbeit vor Ostern und ein nicht ganz so rockiges Rockkonzert

„Das ist voll fies!“, um mit den Worten meiner ewig benachteiligten Kinder zu sprechen. Es sind Osterferien und alle können ausschlafen.
Bis auf mich. Ich muss zur Arbeit.
Heute ist nicht mal mein Sohn wach, der lange schlafen normalerweise nur gut findet, wenn Schule ist.
Um mir das Aufstehen zu versüßen, das mir diesmal wirklich schwerfällt, beschließe ich, heute in der Badewanne zu frühstücken. Weiterlesen

#WiB 8./9. April 2017: Bloggerfrühstück, liebe Kinder und trotzdem nichts für schwache Nerven

Vorsicht: der folgende Artikel nimmt scheinbar kein Ende. Aber dafür passiert auch schrecklich viel.
Es treten vorbildliche Kinder auf, blühende Blumen, Käsekuchen, jede Menge Osterhäschen und ein niedliches Baby, aber es gibt auch Tod und Horror in verschiedenen Formen.
Und natürlich ein Obstmandala. 
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