Archiv des Autors: Sandkuchen-Geschichten

Über Sandkuchen-Geschichten

Sandkuchen-Bäckerin und Matschmonster-Mutter

Muttertagswochenende in Bildern und 12von12 im Mai 2019

Das Großkampfwochenende der Blumenhändler ist angebrochen. Das stelle ich am Samstag fest, als ich selbst eine der Kundinnen bin, die für ihre Mutti einen schönen Blumengruß besorgen möchte. Ansonsten sind allerdings nur Männer da, bevorzugt mit ihren minderjährigen Söhnen, und lassen sich von den Floristinnen Blumen in den verrücktesten Form- und Farbzusammenstellungen zusammenkloppen.
Warum nur nehmen die nicht einfach einen der wunderschönen fertigen Sträuße sondern müssen ein Exempel ihrer absoluten Farbenblindheit statuieren? Weiterlesen

WiB 4./5. Mai 2019 – Wanderlust

4. Mai – Star Wars Tag. Aber anstatt mit Chips auf der Couch zu lümmeln und alle 387 Star Wars Filme durch zu bingen, möchte ich schnell mal die vom Sohn aussortierten Star Wars Devotionalien auf den Speicher verräumen, die hier seit zwei Wochen im Flur rumstehen.
Leider ist auf dem Speicher auch kein Platz, so dass ich erst mal da alles runterräume und in „Wegwerfen“, „Verschenken“, „für immer behalten“ und „Flohmarkt“ sortiere.
Was soll ich sagen? Jetzt stehen auf jeden Fall noch mehr Kisten als vorher im Flur.
Dafür ist der Speicher jetzt etwas aufgeräumter. Weiterlesen

WiB 30./31. März 2019: Gemecker im März bringt Frühstück fürs Herz

Die Woche war anstrengend. Schön, aber anstrengend. Der Lieblingsmann und ich haben viel gearbeitet und immer, wenn wir zu nichts anderem kommen, handelt sich ein gewisses Kind hier Ärger in der Schule ein. Als würde es die fehlende Aufmerksamkeit anders wettmachen wollen. Diesmal muss es zum Nachsitzen in Erdkunde kommen.
Das, kombiniert mit der Tatsache, dass ich wohl schon wieder dran bin mit Bad putzen, saugen und aufräumen, lässt meine Laune nicht in schwindelerregende Höhen klettern. Weiterlesen

#WiB im März 2019: Angärtnern in der überraschend lebendigen Natur

Ein schönes Wochenende war das, wir hatten nämlich überhaupt gar keine Termine oder Verabredungen, sondern einfach Zeit, um Dinge zu tun, zu denen wir sonst nicht kommen und das ganz ohne uns zu hetzen.
Und trotzdem sind einige Dinge nicht geschafft worden, wie das Exit-Game zu spielen oder mein Bücher-Quiz fertig zu schreiben (Ja, Ihr dürft gespannt sein).
Aber heute ist nicht alle Tage. Oder?

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#12von12 im März 2019: Arbeit, Bullshitbingo, keine Currywurst und Ukulele

Heute führt mich mein Weg zur Arbeit nicht wie üblich nach Frankfurt, sondern nach „Dribb de Bach“ oder die „Ebsch Seit“. Manch einer sagt auch Mainz dazu.
Ich hatte kurz überlegt mit dem Fahrrad zu fahren, wäre rückblickend wahrscheinlich sogar schneller gewesen, die Parkplatzsituation erweist sich nämlich als etwas chaotisch. Weiterlesen

Harry Potter in Berlin- WiB erstes März-Wochenende 2019

Verpackungsopfer hat mich die Tochter genannt, nur weil ich „Jetzt buchen“ angeklickt hatte, nachdem mir drei Mal dieses superduper Harry-Potter-Berlin-Reiseangebot in die Timelines der diversen Social-Media-Zeitfresser gespült worden war.

In Echt ist aber sie das Verpackungsopfer. Ohne Harry-Potter-Label hätte sich das Teenie-Girl bestimmt nicht zu einem Mutter-Tochter-Wochenende herabgelassen.

Egal wie, warum und überhaupt, am Samstagmittag sitzen wir zwei im Zug und fahren nach Berlin. Wir sitzen sogar nebeneinander, obwohl ich rebellisch auf eine Sitzplatzreservierung verzichtet habe und weil ich mich verpflichten musste, nicht mehr alle fünf Minuten „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ zu grölen. Weiterlesen

Lo-lo-lo-lo-los geht’s auf den Prater – Wien-Tagebuch, Teil 3

Diesmal gibt es Frühstück auf dem Naschmarkt. Ich muss gestehen, ich dachte vorher, dass es sich hierbei um einen gewaltigen Süßigkeiten-Markt handeln müsse, so ein wenig wie die Schokoladenfabrik von Willy Wonka. Ist es aber nicht. Der Naschmarkt ist ein täglicher Wochenmarkt, auf dem man alles, was irgendwie essbar ist, kaufen kann.
Zum Beispiel Insekten. Die habe ich aber nicht gekauft, dafür Salak. Auf Deutsch heißt diese Frucht „Schlangenfrucht“, die Schale sieht nämlich aus wie schuppige Schlangenhaut. Wenn man die abgepiddelt hat, dann kann man das halbfeste Fruchtfleisch essen, das ein wenig wie eine Mischung aus Birne und gesüßten Beeren schmeckt. Weiterlesen