schmetterlinge-in-vitrine

#Wib 18./19. Februar 2017 Museum, Haushalt und jede Menge Kuchen

Am Sonntag habe ich mir mittags um 13 Uhr meine Nachtcreme ins Gesicht geschmiert.
Aufregender wird es nicht mehr, wer trotzdem weiterlesen möchte, bitteschön, ich habe aber gewarnt:

Samstagmorgen, 9:15 Uhr, Parkplatz vor der Turnhalle. Drei einsame Autos. Das eine Auto lädt drei Kinder ein und fährt los.
Natürlich zu einer anderen Turnhalle, damit die Kinder da Tischtennis spielen können.
Glücklicherweise handelt es sich bei dem Fahrer mit dem kindervollen Auto nicht um mich.
Ich lasse mein Auto nämlich stehen, suche mir eine Podcastfolge Quarks & Co. aus und jogge los. Weiterlesen

reichstag-berlin

Berlin, Berlin, wir fahren durch Berlin! Mit dem Touri-Bus.

„What the head! Best forever!“
und „Wo gibt es hier eine Steckdose? Mein Akku ist fast leer.“
Das sind die Kommentare meiner Kinder zu unserem Hotelzimmer.
Ein kurzer Check ergibt, dass der Fernseher einwandfrei funktioniert und über die strategisch wichtigen Programme Super RTL, Disney-Channel und Kika verfügt.
Allerdings ist es aufgrund der nach Anschluss diverser Ladekabel geringen Steckdosenkapazität des Zimmers nur möglich, entweder den Fernseher oder den Ventilator laufen zu lassen. Weiterlesen

kaninchenmandala

#12von12 im Februar: stinknormaler Sonntag

Es ist Sonntag, 7:45 Uhr und ich bin wach. Vermutlich, weil ich gestern schon um 10 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen bin.
Na gut, dann nutze ich die Zeit, die ich gestern durch das vorzeitige Einschlafen verloren habe, indem ich den Staatsanwalt zu Ende schaue, den ich gestern verschlafen habe.
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass ich nicht wirklich was gewonnen habe, vor allem weil der Sohn der Täter ist, was ich ja schon sowieso und überhaupt von Anfang an durchschaut hatte. Weiterlesen

brandenburger-tor

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Mit dem Zug.

Wenn es draußen kalt und schmuddelig ist, dann sollte man sich drinnen warme Gedanken machen.
Ich erinnere mich gerne an unseren Ausflug nach Berlin im Sommer 2015:

7:11 Uhr fährt unser Zug in Wiesbaden ab. Ganz schön früh, aber dafür hat das Ticket um diese Uhrzeit auch nur 29 Euro für mich und die Kinder gekostet. Immerhin habe ich einen Kaffee in meiner Hand, den ich kurz vorher am Brezelstand erworben hatte.

Die Kinder zanken am Brezelstand. Die Verkäuferin wünscht mir einen schönen Tag. Keine Pointe. Weiterlesen

pusteblume2

Quo vadis, Grundschule?

Lina ist aus ihrer ersten Schule heraus gewachsen. Ganz heimlich, still und leise. Gerade erst haben wir das zahnlückige Wesen mit den dünnen Zöpfchen eingeschult, schon muss ich mich entscheiden, auf welche weiterführende Schule ich mein Kind schicken will.
Manchmal ist es gar nicht so toll, wenn man die Wahl hat. Manchmal wünsche ich mir, wir würden irgendwo auf dem Land leben, wo es nur eine weiterführende Schule gibt, auf die dann alle gehen. Tun wir aber nicht. Also habe ich mir die Zeit zwischen November und Februar damit verkürzt, mir alle weiterführenden Schulen im näheren Umkreis anzuschauen und mir einen Weg zu überlegen, zu einer Entscheidung zu kommen. Man hat ja um diese Jahreszeit sonst nicht so viel vor und zu tun.  Da sperre ich mich lieber mit 2000 anderen Eltern in eine Aula und schäme mich, wenn ich peinliche Fragen stelle und mich an die Lehrer und Schulleiter heranschleime.
Wer will schon auf Weihnachtsfeiern? Passiert ja eh immer das gleiche.

Und was hat es mir gebracht? Inspiriert von der ganzen gymnasialen Luft, sage ich es mal faustisch:

Jetzt steh ich hier, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.

Weiterlesen

haflinger

Das Glück der Erde

Ich Rabenmutter. Da habe ich einfach so die Karrierepläne meiner Tochter zerstört.
Oder habe ich sie vor einer Dummheit bewahrt?
Denn so wie es aussieht, wird aus meiner Tochter wohl niemals eine Berufsreiterin. Diese Kutsche ist abgefahren. Und warum? Natürlich wegen mir.

„Kann ich reiten lernen?“
„Ja mein Schatz, sehr gerne. Aber nur, wenn Du auch ein Instrument lernst.“

So schnell kann man eine Diskussion beenden. Weiterlesen

magnetwoerter

#12von12 im Januar 2017: Scherben bringen vielleicht Glück, machen aber erst mal Arbeit.

Christo ist auf unserem Hof vorbeigekommen und hat den Kaninchenstall eingewickelt in Pappe und eine furchtbar hässliche Pepita-Kunstfaserdecke.
Ach nein, es war die Oma, die nicht von ihrer Meinung abzubringen ist, dass die armen Tierchen frieren. Weshalb sie ihnen auch immer die dreifache Portion Futter gibt, aber das ist ein anderes Thema. Weiterlesen