takelage

Seemann, lass das Träumen

„Tschulien Bähm ist zum weltbesten Youtuber gewählt worden!“, behauptet Fritz.
„Echt?“, fragt Lina und schiebt misstrauisch hinterher: „Woher weißt Du das?“
„Wahrscheinlich aus der Tageschau. Da bezieht er doch alle seine Informationen her. Und vermutlich ist Tschulien Bähm weltbester Youtuber beim Wettbewerb der Youtuber in Kleinschlagmichtot in der Kategorie Tschulien Bähm geworden“,  mische ich mich ein.
„Tschulien Wer?“ Mein Mann sieht ein wenig ratlos in unsere gemütliche Sonntagsfrühstücksrunde. Weiterlesen

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Kindergeburtstag – oder ein Tag voller „Egal, ich lass das jetzt so“

„Das Leben ist kein Kindergeburtstag“, sagen ja manche und meinen damit, dass nicht immer alles glatt läuft, man zehn Tonnen Geschenke bekommt und es Spaß und Kuchen ohne Ende gibt.
Ich frage mich dann immer, ob jemand, der das behauptet, jemals in seinem Leben eine Kindergeburtstagsparty ausgerichtet hat.
Man kann nicht drum rum reden, es ist, wie es ist, nämlich purer Stress. Die eine Hälfte der Kinder will Partyspiele, die andere Hälfte findet Partyspiele extrem uncool und langweilig, alle wollen neben dem Geburtstagskind sitzen und das Geburtstagskind selbst benimmt sich aufgrund irgendwelcher komischer Kindergesetze grundsätzlich so daneben, dass man überlegt, ob es wohl auffällt, wenn man es beim Abholen einfach jemandem mitgibt. Weiterlesen

himbeerzweig

#12von12 im September

Gestern war Kinderparty bei uns. Ich starte den Tag also damit, die letzten Schleimreste zu entfernen.
Angeblich kann man darin ja baden. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich mal ausprobieren möchte. Aber der Schleimtransport gestern war wirklich der Kracher.

gruener-schleim

Danach geht es weiter mit den Partyresten. Ich esse eine kalte Waffel und der Typ im Gangsta-Hoodie mit Oreo-Cake ist mein Sohn, der ganzjährig ausschließlich T-Shirts trägt, außer es wird heißer als dreißig Grad, da muss es gefütterter Jersey mit Kapuze sein.

gangsta-fruehstueck
Dazu frage ich ihn auf seinen Wunsch in Englisch ab. Der grüne Kackhaufen bei jeder Szene soll übrigens ein Frosch sein.

englischheft
Als beide Kinder auf dem Weg in die Schule sind, breche ich auch auf. Ich habe einen Arzttermin und gehe anschließend Blut spenden, weil das am gleichen Ort ist. Meine Krankenkasse zahlt nämlich nicht nur Geld fürs Sportabzeichen, sondern auch fürs Blutspenden. Außerdem hat man mir schon einen Brief geschrieben, dass ich doch mal wieder auftauchen soll.

blutspendebrief

Eis, das ist die letzte Weisheit,
jeden Tag ist für mich Eiszeit,
Schokolade und Vanille,
Straciatella, Petersilie,
Erdbeer, Walnuss und Zitrone,
ob mit Sahne oder ohne,
ob es kalt ist oder heiß:
Ganz egal, ich will mein Eis!
(aus Ritter Rost macht Urlaub)

wassereis

Heute wollen wir in den frisch übernommenen Garten und schon mal einen Teil der Laube streichen.
Aber bevor wir loskönnen, muss ich noch einen Satz Tischtennis spielen.

„Aber Du spielst richtig, Mama!“

Gewinnen darf ich aber trotzdem nicht. Es ist etwas verzwickt. Beim Stand von 10:8 für mich müssen drei Bälle aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen wiederholt werden. Kurz bevor ich einen Schiedsrichter fordere, darf ich doch noch den Siegtreffer landen.

tischtennisplatte

Dann können wir tatsächlich doch noch in den Garten fahren.
So sieht die Laube vor unserer Streichaktion aus:

laube-vor-anstrich

Und jetzt ist ein Teil davon schwedenrot:

schwedenrote-laube

Der Sohn merkt an, dass seine Schwester ruhig hätte mitkommen können, immerhin hätte sie ja Kunstschwerpunkt an der Schule, da wäre sie eine große Hilfe gewesen. Ich bin mir da nicht so sicher.
Während der Sohn eine Abschlussrunde auf dem Trampolin hüpft, gieße ich noch meine frisch angepflanzten Stauden.

Ich glaube, ich habe ein grünes Däumchen. Erste gärtnerische Erfolge sind offensichtlich. Disteln gelingen mir schon mal spitzenmäßig.

distelbeet

Zu Hause gibt es noch mal Tränen:

zwiebeln

Die Tochter hat sich allerdings schon wieder beruhigt. Zwischenzeitlich gab es nämlich einen Stromausfall und das W-LAN war weg. Und die Steckdose konnte kein Guthaben auf der Powerbank aufbauen. Glücklicherweise ist jetzt alles wieder online und die drölfzig fantastilliarden Whatsapp-Nachrichten, die währenddessen aufgelaufen sind, können wieder abgerufen werden.

Jetzt will sie erst mal Haare waschen. Irgendwer im Youtube-Universum hat geraten, das alle zwei Tage zu tun. Wenn ich rauskriege, wer das war, werde ich ihn umgehend für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen.
Allerdings sind ihre Haare gerade fluffig und schön, ich sage also, dass das jetzt gar nicht nötig sei.
Was habe ich getan? Das war das erste Mal, dass sie freiwillig die Haare waschen wollte. Mir soll sofort meine Zunge abfaulen!

Weil sie so erleichtert und glücklich über das wiedererstandene W-Lan ist und ja jetzt Zeit hat, weil sie doch nicht ihre Haare wäscht, hilft mir meine Tochter , das Gemüsemandala für das Abendessen zu dekorieren.

gemuesemandala

„Wenn man Rote Bete und Gorgonzola mag, schmeckt es ganz lecker“, lobt mein Mann den Auflauf, den ich zum Abendessen gekocht habe, um sich im Anschluss eine Waffel in den Toaster zu stecken.

rote-bete-auflauf

Ich mag Rote Bete und Gorgonzola. Und ich mag 12 von 12. Und deshalb schaue ich jetzt noch mal, was andere heute so gemacht haben. Wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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Es lebe der Sport!

Halb Deutschland diskutiert darüber, ob man die Bundesjugendspiele abschaffen sollte und was macht die Familie Wagenpfeil? Die geht zu den Bundesjugendspielen für die ganze Familie, besser bekannt als Deutsches Sportabzeichen.

In Leichtathletik war ich zu Schulzeiten immer ganz gut, da kriege ich so ein bisschen rennen und springen ja wohl hin. Sogar mein Mann hat sich zwei Stündchen aus dem Laden verabschiedet, um mitzumachen. Weiterlesen

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Der letzte Tag – bei den Grossen Köpfen

Kennt Ihr das Blog „GROSSE KÖPFE – ihre und seine Sicht einer Familie“ ?
Hier schreiben Alu und Konsti über ihr Leben als Familie. Mit viel Gefühl, Humor und Blick auf die Details und die Momente, die aus Puzzleteilen ein ganzes Leben zusammensetzen.

Seit ein paar Wochen gibt es noch mehr Grosse Köpfe, K3 hat nämlich Einzug in das Leben der nun fünfköpfigen Familie gehalten. Hurra!

Wie könnte ich anders, als für diese zauberhaften Menschen ein Geschichtlein zu schreiben:
http://www.grossekoepfe.de/2016/09/der-letzte-tag-ein-neuer-anfang.html

Wer steht da auf der Leitung?

Tuuut, Tuut, Tuuuut

„Ja, Hallo?“
„Wer ist denn da? Fritz, bist Du das?“
„Nein, ich bin Lina.“
„Echt? Ich glaube aber, Du bist Fritz.“
„Warum das denn?“
„Weil Lina nicht ans Telefon gehen würde.“
„Ich doch auch nicht.“
„Ha!“
„Was willst Du eigentlich?“
„Wissen, ob Du gut nach Hause gekommen bist.“
„Nein. Bin ich nicht.“
„Warum das denn?“
„Ich bin noch gar nicht zu Hause.“
„Aber ich habe doch Zuhause angerufen und Du bist drangegangen….“

Tuuut, Tuut, Tuuuuut

fragebogen

#sba2016 Der Fragebogen

Seit meine Kinder sprechen können, habe ich ein neues Hobby: Fragen beantworten.
Und da passt es hervorragend in mein Konzept, dass der Stefan Raab der Bloggerszene, auch bekannt als Seppo vom Seppolog dieses Jahr großzügigerweise darauf verzichtet, den nach ihm benannten Seppoaward, an sich selbst zu verleihen. Um auch nur den Hauch einer Chance zu wahren, diese heißbegehrte Auszeichnung zu erringen, muss man folgende 28 Fragen beantworten.
Langweilig, die Sandkuchen-Trulla interessiert mich überhaupt nicht: Bitte hier klicken.
Alle anderen erfahren ab jetzt schockierende, uninteressante oder beknackte Fakten und Unwahrheiten über meine Person: Weiterlesen