12von12 im Februar 2018: Nix mit Helau!

Gestern war ich noch in Leonberg bei meiner Schwester, mein neustes Nichtlein bestaunen und bewundern, heute klingelt wieder der Wecker in der Frühe und ich muss arbeiten. Und zwar zum allerersten Mal in meinem Leben am Rosenmontag.
Habe ich tatsächlich noch nie gemacht vorher.
Nicht, weil ich so ne jecke Mädsche wär, eher, weil da der Lieblingsmann aus Tradition immer den Laden schon um 11:11 Uhr schließt und wir dann mal was zusammen machen können.
Dieses Jahr macht der Lieblingsmann aber lieber was mit dem Lieblingssohn zusammen und da ich der Lieblingstochter jetzt schon das ganze Wochenende auf den Geist gegangen bin, war ich heute so nett und habe ihr die Wohnung alleine überlassen und bin also mit einem Kaffee auf dem Weg zur Arbeit.  Weiterlesen

#WiB 20./21. Januar 2018: Wolle mer se roi losse?

„Ach, auf so eine Faschingssitzung würde ich ja auch gerne mal gehen“, habe ich im Frühjahr mal im Versuch,Smalltalk auf einer Party zu betreiben, unbedacht geäußert.
Ein Dreiviertel Jahr später bin ich als Panzerknacker verkleidet auf dem Weg zur 2. Fremdensitzung des KCK (Karnevals-Club Kastel) nach Mainz. Und den Lieblingsmann, der das Faschingswochenende lieber zum Skifahren als zum Verkleiden und Feiern nutzt, habe ich auch noch da mit reingezogen. Tja, nun. Weiterlesen

Mehr als #12von12 im Januar 2018: Sie standen an den Hängen und Pisten

Ich weiß nicht ob es aufgefallen ist oder überhaupt jemanden interessiert, aber letzten Monat gab es hier gar keine 12 Bilder von mir. Das lag daran, dass ich an dem ganzen Tag nur mickrige 4 Bilder zusammenbekommen habe, weil ich nämlich eine Schulung hatte und selbstverständlich unentwegt aufgepasst und keine Faxen mit dem Handy gemacht habe.
Außerdem war ich an diesem Tag extrem schlecht gelaunt. Ja, auch das kommt hier mal vor.
Dafür kann ich für den heutigen zwölften fototechnisch aus dem Vollen schöpfen, vermutlich werde ich nicht nach 12 Bildern enden, nur schon mal als kleine Warnung vorweg. Weiterlesen

Razupaltuff oder die Sache mit dem Lächeln

Ich habe ein ernstes Gesicht. Wer mich nicht kennt, schätzt mich erst einmal als reserviert, gerne auch mal als arrogant ein.
Inzwischen weiß ich das aus sehr vielen Feedbackgesprächen.
Früher war mir das nicht so bewusst, ich habe mich immer gefragt, warum so viele Menschen „Lächel doch mal“ zu mir gesagt haben und mich darüber geärgert.
In meiner Wahrnehmung habe ich das Gesicht zu einer grinsenden Fratze verzogen, aber wenn ich mal in den Spiegel geschaut habe, dann ist da wirklich nur leicht ein Mundwinkel nach oben gezogen gewesen.
Also wenn man ganz genau mit der Lupe hingeschaut oder mich auf den Kopf gestellt hat.

Die Menschen wollen aber angelächelt werden. Isso. Weiterlesen

Freitagslieblinge am 1. Dezember 2017: Weihnachtszauber in Berlin

Zu den Freitagslieblingen ruft ja immer Anna, die von mir außerordentlich geschätzte Berlin-Mitte-Mom auf, und da ich diese Woche in Berlin war, finde ich es sehr passend, diese Woche meine Eindrücke mit der Welt zu teilen.

Aber von Anfang an. Was macht die Frau Sandkuchen denn überhaupt in Berlin?
Ganz unspektakulär: arbeiten.
Da meine Kinder und mein Mann ja eher seltener machen, was ich sage (was ein Euphemismus für „überhaupt nicht“ ist), habe ich mir einen neuen Job gesucht, der es mir erlaubt, anderen Leuten zu sagen, was sie machen sollen, beziehungsweise, wie sie bestimmte Computerprogramme bedienen können und tatsächlich sind die meisten sogar dankbar dafür. Ich sach mal: Win-win.
Diese Woche habe ich das also in Berlin gemacht. Weiterlesen

#WiB und #12von12 im November: Badminton und Barcamp

Der 12. ist diesen Monat ein Sonntag und da dann die halbe Miete ja schon geschafft ist, gibt es gleich noch ein paar unspektakuläre Samstagsbilder dazu und fertig ist das Wochenende in Bildern.
Die, die nur für die #12von12 vorbeigekommen sind, bitte hier weiterlesen.

Der Samstag beginnt ganz unspektakulär im Bett.
Der Lieblingsmann hat sich angewöhnt, mir samstags einen Kaffee ans Bett zu bringen, bevor er in seine Passbildfabrik abhaut und so langsam sollte hier allen klar sein, warum der Lieblingsmann Lieblingsmann heißt.
Ich lese gerade Europa aus der „Was ist Was“-Reihe. Eigentlich Kinder- und Jugendbücher, aber ich gucke auch lieber Logo als die Tagesschau, vom Niveau passt das ganz genau zu mir. Weiterlesen

Aus Tricatels Fabrik

Als Kind war ich schon kein besonders mäkeliger Esser und seit ich mal ein Jahr in Frankreich gelebt habe, esse ich eigentlich fast alles. Käse darf gerne sehr stinkig, Fleisch muss nicht durchgebraten sein, Sushi in allen Formen und Arten ist mein Liebstes und es gibt eigentlich kein Gemüse, das ich nicht mag. Was ich nicht kenne, das probiere ich.
Mein Sohn hat diesen Weg noch vor sich. Bei ihm handelt es sich, wie bei schätzungsweise 90 Prozent aller Kinder, nämlich um einen Essensautisten. Die Ernährungsrange, in der er sich bewegt, ist diametral entgegengesetzt zu dem, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihrer Ernährungspyramide so empfiehlt. Fritz‘  Pyramide baut auf Müsli und Cornflakes mit Joghurt auf, darüber kommt eine dicke Schicht Pizza mit Salami und doppelt Käse, die wiederum belegt wird mit Nudeln mit Sahnesoße, obendrauf kommt eine Lage Schnitzel ohne Salat (es sei denn, es handelt sich um Kartoffelsalat) und ganz oben ist als Topping Käsekuchen mit Spaghetti-Eis angesiedelt. Diese Pyramide sollte man sich im übrigen auch eher quaderförmig als spitz vorstellen.
Bis auf die unterste und oberste Schicht seiner Pyramide ist alles erst dann genussbereit, wenn darüber großflächig Ketchup verteilt wurde. Da lacht dann das Köchinnenherz. Nicht.
Allerdings macht er fairerweise keine Unterschiede. Egal ob von mir gekocht oder aus der Spitzengastronomie – ohne das rote Gold geht gar nichts. Weiterlesen