#12von12 im Mai 2017: Auf der #Blogfamilia

Zwischen November und Januar habe ich stündlich Facebook gecheckt, um bloß ja nicht den Anmeldeslot zu verpassen.
Was andere für ein Adele-Konzert machen, mach ich für die Blogfamilia, DIE Elternblogger-Konferenz in Berlin mit Klassenfahrt-Flair. Eines meiner absoluten Highlights des Jahres
Und das, obwohl da nicht mal gesungen wird. Vielleicht auch gerade deshalb.
Und heute ist der große Tag endlich gekommen und ich bin in Berlin.
Aber fangen wir den Tag doch einfach von vorne an: Weiterlesen

Der alltägliche Wahnsinn – Herzlich Willkommen in Surrealien!

„You FM Nachrichten: Ukraine: die Iraklischen haben die Ukraine abgebrochen und Vorsicht auf der B6a8: Hier kommt Ihnen zwischen Afrika und Würzburg ein Falschfahrer entgegen. Bitte fahren Sie rechts und vorsichtig wir benachrichtigen Sie, sobald die Gefahr vorüber ist. Ansonsten wünschen wir Ihnen eine gute Fahrt. Und nun zum Wetter:“
An dieser Stelle wurden die Nachrichten unterbrochen und der Nutzer schaltete um auf die blecherne, computergenerierte Stimme eines Navigationsgerätes: „Bitte gehen Sie die Treppe runter. Dann biegen Sie in hundert Metern rechts ab. Biegen Sie jetzt rechts ab. Sie haben Ihr Ziel auf der rechten Seite erreicht.“ Weiterlesen

Osterspaziergang im Schwarzwald #WiB

Über Ostern waren wir die Tante meines Mannes im Schwarzwald besuchen. Da ich der dortigen Sprache nicht mächtig bin und auch die Leute nicht kenne, über die geredet wird, sitze ich da, esse viel, lächle und hänge meinen Gedanken nach.
Manchmal versuche ich auch, Gedichte zu erinnern, die ich mal konnte. Weiterlesen

#12von12 im April 2017: Viel Arbeit vor Ostern und ein nicht ganz so rockiges Rockkonzert

„Das ist voll fies!“, um mit den Worten meiner ewig benachteiligten Kinder zu sprechen. Es sind Osterferien und alle können ausschlafen.
Bis auf mich. Ich muss zur Arbeit.
Heute ist nicht mal mein Sohn wach, der lange schlafen normalerweise nur gut findet, wenn Schule ist.
Um mir das Aufstehen zu versüßen, das mir diesmal wirklich schwerfällt, beschließe ich, heute in der Badewanne zu frühstücken. Weiterlesen

#WiB 8./9. April 2017: Bloggerfrühstück, liebe Kinder und trotzdem nichts für schwache Nerven

Vorsicht: der folgende Artikel nimmt scheinbar kein Ende. Aber dafür passiert auch schrecklich viel.
Es treten vorbildliche Kinder auf, blühende Blumen, Käsekuchen, jede Menge Osterhäschen und ein niedliches Baby, aber es gibt auch Tod und Horror in verschiedenen Formen.
Und natürlich ein Obstmandala. 
Weiterlesen

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Und wieder zurück.

An unserem letzten Morgen werde ich von leisem Schluchzen neben mir geweckt.
„Ich will nicht nach Hause. Berlin ist so toll.“
Und das aus dem Mund meines Sohnes, der sonst nicht so gerne woanders übernachtet.
Mir haben die letzten Tage auch sehr gut gefallen, allerdings freue ich mich schon darauf, mein Bett wieder mit meinem Mann zu teilen und nicht mit meinem Sohn. In der vergangenen Nacht, genauso wie in den Nächten zuvor hat er meinen Kopf übel mit Tritten malträtiert, bis es mir zu viel wurde und ich einmal um das Bett gegangen und an der anderen Seite wieder eingestiegen bin. Allerdings hat er das bemerkt und einfach die Richtung gewechselt. Daraufhin habe ich die Decke genommen und damit einen Wall zwischen uns errichtet.
Das nächste Mal bin ich dann wachgeworden, als er mit einem lauten Klong aus dem Bett gefallen ist. Danach hat das Kuscheläffchen erst mal eine Weile auf mir drauf gelegen.
Auch wenn unser Hotel in einem ganz anderen Bezirk lag, hatte ich auf einmal „Kreuzberger Nächte sind lang“ im Ohr.
Und tropische Nächte sind heiß.
Trotzdem stehen wir früh auf und checken aus, wir wollen ja an unserem letzten Morgen noch etwas von Berlin sehen. Weiterlesen

#WiB 25./26.3.2017: Frühling im Garten, 3-D-Obstmandala und griechische Metriken

„Heute tut es gar nicht mehr so weh wie sonst“, denke ich und äußere diesen Gedanken gegenüber der thailändischen Masseurin mit der Bemerkung, dass ich vermutlich nicht mehr so verspannt bin.
„Oh doch“, lacht diese, „haben Sie sich nur jetzt dran gewöhnt“, und kneift gleich ein wenig fester zu. Jetzt merke ich auch, dass die Verspannungen noch da sind.

Nachmittags geht es in den Garten. Weiterlesen