#12von12 im September 2017: Wer hat die Tür eingetreten?

Heute morgen ist es noch gar nicht hell, als ich zum Fenster rausschaue. Der Herbst lässt sich so langsam und allmählich wohl wirklich nicht mehr ignorieren.
Das schreit förmlich nach einem Nutellabrot mit dick Butter drunter zum Frühstück. Weiterlesen

WiB 9./10. September: Traritrara, der Herbst ist da – und eine Trompete!

Dieses Wochenende in Bildern wird langsam zur Sucht. Schlimm.
Dabei fängt der Samstag eigentlich sehr nichtssagend an: Aufräumen, saugen, Bad putzen, schmerzhafter Massagetermin, erstes Kind zum Tischtennis fahren, 2. Kind auf eine Geburtstagsparty fahren, Bad noch mal sauber machen, weil das zweite Kind zwischenzeitlich dort eingefallen war, 1. Kind wieder vom Tischtennis abholen.
Unspektakulär und langweilig.
Deshalb gibt es davon auch keine Fotos.

Diese Woche hat sich der Sohn im Musikschwerpunkt in der Schule entschieden, welches Instrument er die nächsten zwei Jahre lernen will, und es mit nach Hause gebracht. Weiterlesen

WiB 2./3. September: Eine Bastelparty, Black Stories und schon wieder Einbrecher im Garten

Es ist ein bisschen spannend, als ich die Kinder morgens vor neun zum Treffpunkt fahre: Gibt es genug Fahrer oder muss ich mir das Auto voll Kinder und sperriger Taschen laden und sie nach Eltville zur Badminton-Bezirksmeisterschaft fahren?
Ich habe Glück und nach ein paar Minuten kinderfrei.
Das ist prima, denn dann kann ich zu den Hessischen Fechtmeisterschaften fahren, die an diesem Wochenende in Wiesbaden stattfinden. Bis vor zwei Jahren habe ich selbst gefochten, dann aber aus Zeitgründen aufhören müssen.
Es ist schön, alle mal wieder zu sehen. Leider kann ich kein Foto machen, da der Sohn, der alte Schlawiner, mein Handy mitgenommen hat. Ich habe deshalb eins nachgestellt. Weiterlesen

Be my Bastelbiest! Die Auflösung

Bei der total krassen Bastelchallenge von Frau Masulzke und Frau Sandkuchen gab es vor drei Wochen die Aufgabe, etwas zu basteln, in dem ein rosa Heftumschlag, ein einsamer Sockenzwilling und Perlen verarbeitet werden mussten.
Da ich im tiefsten Inneren ein sehr fauler Mensch bin, habe ich mich natürlich sofort für das Naheliegendste entschieden und habe in strapaziösester filigraner Feinarbeit ein Produkt erschaffen, das es meines Wissens so noch nicht gibt, das aber definitiv fehlt.

Wir kennen es alle: Zum Essen gibt es Spaghetti Bolognese und natürlich hat man die gute weiße Bluse an. Oder man unterhält sich mit Kollegen in der Kantine, macht einen kleinen Witz über einen anderen Kollegen und Schwupps! – hat man den Kaffee aus dem Mund seines Gegenübers auf dem T-Shirt verteilt. Wenn man Glück hat und der recycelte Kaffee nicht im Gesicht gelandet ist.
Männer können in einem solchen Fall einfach die Krawatte ausziehen oder eine Krawatte zur Vertuschung umbinden. Und was macht Frau von Welt?
Sie benutzt ab sofort den Weiterlesen

Freitagslieblinge am 1. September 2017: 14. Hochzeitstag, eine tolle Überraschung und spielende Kinder

Freitagslieblinge – Wasn das schon wieder? Der ein oder andere kennt es vielleicht schon, für alle anderen: Hierbei handelt es sich um eine Aktion der Berlinmittemom Anna, die jede Woche freitags verschiedene Lieblinge der Woche veröffentlicht und andere dazu aufruft, es ihr gleich zu tun.
Ich mach heute zum ersten Mal mit, mal sehen was das wird. Weiterlesen

Finale – Woho! Beim scoyo ELTERN! Blog Award 2017

Erinnert Ihr Euch noch an die Geschichte „Mit dem Herzen gut“?
Damit habe ich mich beim scoyo ELTERN! Blog Award beworben und diese Geschichte über das in einem Menschen (in diesem Fall meinem Sohn), was für die Augen nicht immer gleich zu erkennen ist, hat es tatsächlich ins Finale der letzten 13 geschafft!

Ich freu mich wie verrückt!

Ab jetzt brauche ich Eure Hilfe.
Wenn Euch die Geschichte gefallen hat, dann stimmt doch bitte für sie ab. Nämlich hier:

https://www-de.scoyo.com/eltern/scoyo-lieblinge/blog-award/eltern-blog-award-2017-voting#abstimmen-2017

Ich freu mich über jede einzelne Stimme! Die Abstimmung läuft bis zum 25.9.2017

Bei der Bewerbung konnte man noch angeben, ob man eine Blog-Kritik wünscht und ich habe einfach mal Ja! geschrien.
Einen Kritikpunkt gab es:

Speziell in Bezug auf deinen Beitrag, ist es immer gut, wenn das Aufmacherbild einen ganz klaren Bezug zum Text hat, ansonsten sind die User am Ende nur verwirrt. 😊

Damit Ihr jetzt nicht zu verwirrt hier rausgeht, warum ich schon wieder dieses komische Bild gepinnt habe, möchte ich jetzt auflösen:

Fritz war einmal auf Hortfreizeit in Idar-Oberstein, der Edelstein-Stadt, und einmal auf Klassenfahrt in Rüdesheim. Jedes Mal bekam er fünf Euro Taschengeld mit.
Er hätte sich davon ein Eis kaufen können oder fünf, oder einen schönen Rüdesheimer Souvenir-Teller, den fünfzehnten Fidget Spinner oder vielleicht sogar eine Kuckucksuhr. Er hätte es auch einfach behalten und sparen können.
Aber er hat von dem Geld in Idar-Oberstein diese schöne blaue Bergkristall-Kette gekauft und in Rüdesheim diesen kuscheligen Herzchen-Smiley-Anhänger, der beim drauf Drücken Knutschgeräusche macht, die wie ein Gockelhahn im Stimmbruch klingen.
Und er hat diese Dinge mir geschenkt.
Ich trage die Kette sehr gerne und glaubt mir, wenn man eine Vorliebe für große Taschen hat, dann gibt es nichts besseres als einen großen leuchtend gelben Schlüsselanhänger, der Knutschgeräusche macht.
Es hätte übrigens auch noch einen Kackhaufen-Emoji-Anhänger gegeben. Aber man kann ja nicht alles haben.

Eigentlich hat es dieser Artikel gar nicht durch die Fritz-Zensur geschafft (die übrigens ziemlich streng ist), was ich bedauert, aber akzeptiert habe.
Als er gehört hat, dass ich glaube, dass dieser Artikel was gewinnen könnte, hat er eingewilligt und dabei 50% vom möglichen Gewinn gefordert. Fairer Deal, finde ich. Meine 50% kommen in die Familienausflugskasse, damit ich Stoff für mehr Geschichten habe. Einen Teil wird Lina kriegen.
Ich hoffe, es werden nicht 50% von 0.

Das liegt allerdings nicht in meiner Hand. Dafür brauche ich Eure Herzen.
Hier noch mal der Link zur Abstimmung für alle die, die ihn schon wieder vergessen haben:

https://www-de.scoyo.com/eltern/scoyo-lieblinge/blog-award/eltern-blog-award-2017-voting#abstimmen-2017

Ich danke Euch von Herzen!

 

 

Mit Frau Sandkuchen durchs erste Gartenjahr

„Kennt Ihr jemanden, der einen Garten in Biebrich sucht?“, hat uns vor einem Jahr ein anderer Vater auf Linas Klassenfest zwischen verkohlten Grillwürstchen und Mayonaisekartoffelsalat gefragt.

Das letzte was wir brauchen, ist ein Garten. Wir haben einen Hof, den die Oma sehr hübsch bepflanzt und pflegt, in den wir uns einfach setzen können, wenn uns der Sinn danach steht und das Wetter mitspielt.
Im Sommer grillen wir da gerne, wenn was fehlt, haben wir unseren eigenen Rewe in der Speisekammer und den Rewe zwei Häuser weiter, um schnell Nachschub zu holen.
Ansonsten haben wir echt genug zu tun, unsere Jobs und die Kinder fordern uns, Hobbys haben wir auch noch und der Haushalt ist sowieso chronisch unterversorgt.

„Wir nehmen ihn“, lautet also folgerichtig unsere Antwort.

Irgendwie stellten wir uns das nett vor: Hier können wir anpflanzen, was wir wollen, weil es nämlich echte Erde gibt und nicht nur Kübel. Vor allem gibt es da keine Oma, die das frisch gepflanzte und dekorierte wieder umpflanzt und umdekoriert und das wichtigste ist natürlich – der Lieblingsmann kann Rasen mähen, was auf unserem asphaltierten Hof nicht so richtig geht.

Außerdem ist der Garten mit dem Fahrrad erreichbar, hat fließend Wasser und eine Toilette und keinerlei Anbauvorschriften, es ist kein Schrebergarten sondern ein Freizeitgarten.

Natürlich haben wir die Kinder gefragt, ob sie auch einen Garten wollen.
„Jaaaaaaa“, haben sie laut und begeistert geschrieen.

Das war allerdings bevor sie herausgefunden haben, dass das Trampolin dort nur halb so groß ist wie das auf dem Bauernhof im Urlaub, und bevor sie gemerkt haben, dass sie eigentlich nicht so für Natur und alles, was so in ihr herumkrabbelt, zu haben sind.

Ziemlich schnell haben sie auch den gravierendsten Mangel des Gartens entdeckt: es gibt kein Strom, um das Handy aufzuladen und vor allem gibt es kein W-LAN!

Aber ob die Kinder jetzt meckern weil sie mit uns spazieren gehen müssen oder in den Garten ist eigentlich ja auch egal. Da müssen wir jetzt alle durch.

Ein Jahr haben wir nun diesen Garten. Zeit, mal ein Resumee zu ziehen. Weiterlesen