Freitagslieblinge am 1. September 2017: 14. Hochzeitstag, eine tolle Überraschung und spielende Kinder

Freitagslieblinge – Wasn das schon wieder? Der ein oder andere kennt es vielleicht schon, für alle anderen: Hierbei handelt es sich um eine Aktion der Berlinmittemom Anna, die jede Woche freitags verschiedene Lieblinge der Woche veröffentlicht und andere dazu aufruft, es ihr gleich zu tun.
Ich mach heute zum ersten Mal mit, mal sehen was das wird. Weiterlesen

Finale – Woho! Beim scoyo ELTERN! Blog Award 2017

Erinnert Ihr Euch noch an die Geschichte „Mit dem Herzen gut“?
Damit habe ich mich beim scoyo ELTERN! Blog Award beworben und diese Geschichte über das in einem Menschen (in diesem Fall meinem Sohn), was für die Augen nicht immer gleich zu erkennen ist, hat es tatsächlich ins Finale der letzten 13 geschafft!

Ich freu mich wie verrückt!

Ab jetzt brauche ich Eure Hilfe.
Wenn Euch die Geschichte gefallen hat, dann stimmt doch bitte für sie ab. Nämlich hier:

https://www-de.scoyo.com/eltern/scoyo-lieblinge/blog-award/eltern-blog-award-2017-voting#abstimmen-2017

Ich freu mich über jede einzelne Stimme! Die Abstimmung läuft bis zum 25.9.2017

Bei der Bewerbung konnte man noch angeben, ob man eine Blog-Kritik wünscht und ich habe einfach mal Ja! geschrien.
Einen Kritikpunkt gab es:

Speziell in Bezug auf deinen Beitrag, ist es immer gut, wenn das Aufmacherbild einen ganz klaren Bezug zum Text hat, ansonsten sind die User am Ende nur verwirrt. 😊

Damit Ihr jetzt nicht zu verwirrt hier rausgeht, warum ich schon wieder dieses komische Bild gepinnt habe, möchte ich jetzt auflösen:

Fritz war einmal auf Hortfreizeit in Idar-Oberstein, der Edelstein-Stadt, und einmal auf Klassenfahrt in Rüdesheim. Jedes Mal bekam er fünf Euro Taschengeld mit.
Er hätte sich davon ein Eis kaufen können oder fünf, oder einen schönen Rüdesheimer Souvenir-Teller, den fünfzehnten Fidget Spinner oder vielleicht sogar eine Kuckucksuhr. Er hätte es auch einfach behalten und sparen können.
Aber er hat von dem Geld in Idar-Oberstein diese schöne blaue Bergkristall-Kette gekauft und in Rüdesheim diesen kuscheligen Herzchen-Smiley-Anhänger, der beim drauf Drücken Knutschgeräusche macht, die wie ein Gockelhahn im Stimmbruch klingen.
Und er hat diese Dinge mir geschenkt.
Ich trage die Kette sehr gerne und glaubt mir, wenn man eine Vorliebe für große Taschen hat, dann gibt es nichts besseres als einen großen leuchtend gelben Schlüsselanhänger, der Knutschgeräusche macht.
Es hätte übrigens auch noch einen Kackhaufen-Emoji-Anhänger gegeben. Aber man kann ja nicht alles haben.

Eigentlich hat es dieser Artikel gar nicht durch die Fritz-Zensur geschafft (die übrigens ziemlich streng ist), was ich bedauert, aber akzeptiert habe.
Als er gehört hat, dass ich glaube, dass dieser Artikel was gewinnen könnte, hat er eingewilligt und dabei 50% vom möglichen Gewinn gefordert. Fairer Deal, finde ich. Meine 50% kommen in die Familienausflugskasse, damit ich Stoff für mehr Geschichten habe. Einen Teil wird Lina kriegen.
Ich hoffe, es werden nicht 50% von 0.

Das liegt allerdings nicht in meiner Hand. Dafür brauche ich Eure Herzen.
Hier noch mal der Link zur Abstimmung für alle die, die ihn schon wieder vergessen haben:

https://www-de.scoyo.com/eltern/scoyo-lieblinge/blog-award/eltern-blog-award-2017-voting#abstimmen-2017

Ich danke Euch von Herzen!

 

 

Mit Frau Sandkuchen durchs erste Gartenjahr

„Kennt Ihr jemanden, der einen Garten in Biebrich sucht?“, hat uns vor einem Jahr ein anderer Vater auf Linas Klassenfest zwischen verkohlten Grillwürstchen und Mayonaisekartoffelsalat gefragt.

Das letzte was wir brauchen, ist ein Garten. Wir haben einen Hof, den die Oma sehr hübsch bepflanzt und pflegt, in den wir uns einfach setzen können, wenn uns der Sinn danach steht und das Wetter mitspielt.
Im Sommer grillen wir da gerne, wenn was fehlt, haben wir unseren eigenen Rewe in der Speisekammer und den Rewe zwei Häuser weiter, um schnell Nachschub zu holen.
Ansonsten haben wir echt genug zu tun, unsere Jobs und die Kinder fordern uns, Hobbys haben wir auch noch und der Haushalt ist sowieso chronisch unterversorgt.

„Wir nehmen ihn“, lautet also folgerichtig unsere Antwort.

Irgendwie stellten wir uns das nett vor: Hier können wir anpflanzen, was wir wollen, weil es nämlich echte Erde gibt und nicht nur Kübel. Vor allem gibt es da keine Oma, die das frisch gepflanzte und dekorierte wieder umpflanzt und umdekoriert und das wichtigste ist natürlich – der Lieblingsmann kann Rasen mähen, was auf unserem asphaltierten Hof nicht so richtig geht.

Außerdem ist der Garten mit dem Fahrrad erreichbar, hat fließend Wasser und eine Toilette und keinerlei Anbauvorschriften, es ist kein Schrebergarten sondern ein Freizeitgarten.

Natürlich haben wir die Kinder gefragt, ob sie auch einen Garten wollen.
„Jaaaaaaa“, haben sie laut und begeistert geschrieen.

Das war allerdings bevor sie herausgefunden haben, dass das Trampolin dort nur halb so groß ist wie das auf dem Bauernhof im Urlaub, und bevor sie gemerkt haben, dass sie eigentlich nicht so für Natur und alles, was so in ihr herumkrabbelt, zu haben sind.

Ziemlich schnell haben sie auch den gravierendsten Mangel des Gartens entdeckt: es gibt kein Strom, um das Handy aufzuladen und vor allem gibt es kein W-LAN!

Aber ob die Kinder jetzt meckern weil sie mit uns spazieren gehen müssen oder in den Garten ist eigentlich ja auch egal. Da müssen wir jetzt alle durch.

Ein Jahr haben wir nun diesen Garten. Zeit, mal ein Resumee zu ziehen. Weiterlesen

Das Erwachen des Einkaufsparadieses

Irgendwie muss ich eingeschlafen sein. Plötzlich schreckt mich lautes Klopfen an die Schlafzimmertür aus meinen Träumen.
Als ich zur Tür gehe, bemerke ich den Zettel, der unter der Tür durchgeschoben wurde.

„Bitte in den Rewe kommen  :-)“

Lange war es still an dieser Front. Niemand kümmerte sich mehr um den Laden, neue Sachen wurden völlig ohne System einfach vor die alten Lebensmittel gestellt, Dosenpfirsiche neben Nudeln, Kaffeepads neben eingelegte Gurken und überall Marmeladengläser. Erdbeere 2017, Quitte-Kürbis 2013, Brombeere 2015 und natürlich jede Menge leere Gläser. Keine Bewegung ist möglich, ohne dass eins der Gläser klirrt.

Dabei sah zunächst alles so gut aus. Der Rewe expandierte. Es wurde zwei Stockwerke tiefer ein Getränke-Rewe eröffnet mit gekühlten Getränken, Preisliste und Flaschenöffner-Service. Nie vorher und nie später war das Abstellräumchen am Fuß der Treppe so ordentlich und sauber wie zu dieser Zeit.
Aber wie so oft im Leben, gab es ein grundlegendes Problem: Auch ein Fritz kann nicht in zwei Filialen gleichzeitig sein. Weiterlesen

Be my Bastel-Biest! – Die total krasse Bastelchallenge von Frau Masulzke und Frau Sandkuchen

Da meine neue Reihe „Frau Sandkuchen macht“ so vielversprechend gestartet ist, kam die wunderbar scharfsinnige und kreative Frau Masulzke (die mich ja auf die Bastel-Idee gebracht hatte) mit der noch fantastischeren Idee ums Eck, da noch mehr draus zu machen.

Weil wir uns bei unserem Treffen so nett über Feminismus und Basteln unterhalten hatten, lag natürlich nichts näher, als das zu kombinieren und gemeinsam feministisch zu basteln.
Wie auch immer das aussehen soll.
Weil wir beide uns gerne im Internet bewegen und man da ohne den passenden Slang überhaupt nicht wahrgenommen wird, nennen wir es nicht feministisches Basteln mit den Damen Masulzke und Sandkuchen sondern rufen die ultrakrasseste Bastelchallenge ins Leben, die das Netz je gesehen – und auf die es vermutlich auch eher nicht gewartet hat. Weiterlesen

#12von12 und #WiB im August 2017: Kaffee im Bett und 3-D-Obstmandala

Letztes Jahr war ich am 12. August noch am Gardasee.
Viel Wasser haben wir jetzt hier in Wiesbaden auch, allerdings eher von oben. Und kalt ist es geworden.

Also beste Bedingungen, um den Tag gemütlich mit einem Kaffee im Bett und einem Buch zu starten.
„Ach wenn mir jetzt nur jemand einen Kaffee ans Bett brächte“, sage ich so leise vor mich hin und schwupps steht da einer. Weiterlesen

#WiB 5./6. August: Große Pläne, trottelige Einbrecher und immer diese Lina!

Eigentlich sollte es diesen Artikel gar nicht geben. Denn eigentlich war das Wochenende ganz anders geplant. Nämlich gar nicht. Ein einziger winziger Termin stand dafür bis Freitagabend im Kalender und ansonsten nur Chillen, Entspannen, Ausruhen – so Zeug halt. Worüber man dann auch echt nicht schreiben muss.
Aber dann ist alles doch irgendwie ganz anders gekommen und ich finde, dass das aufgeschrieben gehört. Weiterlesen