Schlagwort-Archive: #12von12

12von12 oder WiB? Kuchen, Geburtstag und Papierflieger im August 2019

Die Sandkuchen-Geschichten hatten gestern Geburtstag! Und ich hab es glatt vergessen.
Ich habe es erst gemerkt, als es mir eben ins Gesicht gesprungen ist. Ich weiß noch nicht mal, wie lange ich die Kiste hier schon mit Geschichten füttere oder wie lange ich das noch machen möchte.
Egal, Kuchen gibt es auch keinen. Nur ein Bild von dem Kuchen, den ich am Samstag gebacken habe für die Taufe, auf der wir eingeladen waren. Muss reichen.
Ungefähr drei Millionen Kalorien pro Bissen, aber jeden einzelnen wert. Weiterlesen

12von12 im Juli 2019: Ein Regentag ohne Internet

Heute ist mein erster Urlaubstag. Juhu! Nur leider hat das wohl niemand dem Wetter erzählt, das zeigt sich nämlich nicht gerade von seiner besten Seite.

Ist aber nicht weiter schlimm, bald fahren wir weg und ich muss packen, aufräumen und natürlich chillen. Das geht ganz hervorragend bei Regen.

Außerdem ist das Wetter nicht das einzige, was hier kaputt ist – das Internet hat es zersemmelt! Super-Gau für die Kinder. Zumal ja schon der 12. ist und das mobile Datenvolumen schon seit elf Tagen weg ist.
Eigentlich hätten wir über Nacht eine 100MBit-Anbindung bekommen sollen, was einer Verdopplung der vorherigen Anbindung entspricht. Nur leider haben wir jetzt gar nichts mehr. Ist hier gerade ein bisschen so wie beim Fischer und seiner Ilsebill. Weiterlesen

Muttertagswochenende in Bildern und 12von12 im Mai 2019

Das Großkampfwochenende der Blumenhändler ist angebrochen. Das stelle ich am Samstag fest, als ich selbst eine der Kundinnen bin, die für ihre Mutti einen schönen Blumengruß besorgen möchte. Ansonsten sind allerdings nur Männer da, bevorzugt mit ihren minderjährigen Söhnen, und lassen sich von den Floristinnen Blumen in den verrücktesten Form- und Farbzusammenstellungen zusammenkloppen.
Warum nur nehmen die nicht einfach einen der wunderschönen fertigen Sträuße sondern müssen ein Exempel ihrer absoluten Farbenblindheit statuieren? Weiterlesen

#wib und #12von12 im Januar 2019: Die Schneekatastrophe

In allen Medien wird über „Die Schneekatastrophe“ aufgeregt berichtet. In Echt hat es einfach nur geschneit. Ganz leise und ausdauernd ein paar Tage lang und das Ergebnis ist wunderschön.

Hier in dem Teil Österreichs, in dem wir Urlaub machen, regt sich niemand über den Schnee auf.

Heute ist unser letzter Skitag im österreichischen Montafon und ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass es wieder ordentlich geschneit hat in der vergangenen Nacht.

Gestern haben wir mal das Auto freigeschaufelt, glücklicherweise war es auch unseres, erkannt hat man unter einem Meter Schnee nämlich nichts mehr – das hätten wir uns echt sparen können. Es sieht wieder fast so aus wie vor einem Tag.

Vor dem Wintersport gibt es erst mal ein leckeres Hotelfrühstück. Heute in der Pancake-Edition:

Danach geht es auf die Piste. Es ist ein wenig grau, aber es schneit und stürmt nicht und die Sicht ist auch ganz ok.

Rechts im Bild: Skistock vom ungeduldigen Zappelsohn

Seht Ihr das? Die Skihose passt und ich kann sogar noch atmen. Da hat sich die Kalorienzählerei der letzten Monate doch gelohnt.

Ganz oben auf dem Berg wollen wir eigentlich die Sonnenalm fahren, aber sonnig ist es da leider gar nicht, eher suppig. Wie schnell sich hier oben das Wetter immer ändert.

Naja, dann fahren wir halt gleich die Talabfahrt, die mag ich eh am liebsten.

Aber nicht, ohne zwischendrin auf der Hütte halt zu machen.

Irgendwann auf der Abfahrt fährt der Lieblingsmann fröhlich lachend an mir vorbei. Da ist er eine Weile nicht mehr der Lieblingsmann. Wir haben nämlich die Abmachung, dass als letzter immer ein Erwachsener fährt und nach meiner Rechnung müsste irgendwo hinter mir noch der Sohn fahren. Ich bin sauer. Da müssen wir uns nicht über den Sohn ärgern und wundern, wenn sein Vater es auch nicht länger als fünf Minuten schafft, sich an Anweisungen und Abmachungen zu halten oder zu erinnern.

Aber bis zum Ende der Abfahrt habe ich mich wieder beruhigt und da warten wie immer schon die Kinder auf die Schnecken-Mutti. Zum Glück ist genug Schnee da, dass der Sohn nicht verhungern muss.

Mit das Tollste am Hotel hier ist ja die Sauna. Und danach dann barfuß in den Schnee. Herrlich!

Auch wenn der Lieblingsmann und ich inzwischen nicht mehr den Altersdurchschnitt in der Sauna senken …

Als ich gerade wieder in das Zimmer zurückkehre, treffe ich den Sohn in Bademantel und Saunatuch gekleidet und er erklärt mir, dass wir zwei jetzt gemeinsam saunieren würden. Ich würde eigentlich lieber im Bett liegen und lesen, aber ich kann die Knalltüte unmöglich allein da hingehen lassen. Außerdem braucht es einen Zeugen für die abgesessene Zeit. Der Sohn und ich haben nämlich vorhin im Lift um eine Stunde Fortnite gewettet, ob er in die Sauna geht oder nicht. Ich verliere die Wette und die anderen Saunagänger bekommen innerhalb von zwei Minuten drei Aufgüsse, nachdem der Quatschkopf den Wassereimer entdeckt hat…

So sieht übrigens ein Hotelzimmer aus, das über eine Fußbodenheizung verfügt:

Vor dem Abendessen spielen wir Skat, das die Kinder nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen sehr gerne spielen, und „Halt mal kurz „. Razupaltuff!

Zum Abschluss des Urlaubs überreden mich die Jungs noch zum Nachtrodeln. Der Sohn hat übelst Fun, ich jetzt übelst schlechte Laune, für mich ist das nämlich gar nichts, wie ich feststellen muss.

Immerhin sind wir rechtzeitig zur Stelle, um einen Mann zu retten, der direkt vor uns über den Pistenrand einen Abhang runter in den Wald fährt. Meine Nerven! Aber nix passiert.

Morgen geht es wieder heim, allerdings schneit es gerade schon wieder. Drückt uns die Daumen, dass wir der „Schneehölle“ am Piz Buin entkommen. Wobei die Kinder schon frohlocken, dass sie am Montag nicht in die Schule müssten, wenn wir hier feststeckten.

Vielleicht ergänze ich ja den morgigen Tag noch. So lange schaue ich mal bei „Draußen nur Kännchen“ was andere heute so gemacht haben.

Sonntag:

Der Lieblingsmann steht um 8 Uhr auf, um schon mal das Auto murmeltiertagartig freizuschaufeln, anschließend zu duschen und dann mit uns zu frühstücken.

Dann wollen wir los.

Blöderweise hat irgendjemand unser Auto beim Versuch, sein Fahrzeug freizuschaufeln, wieder zugeschüttet. Und jetzt sind alle Schneeschaufeln besetzt. Na prima.Aber irgendwann hat Herr Sisyphus-Sandkuchen unseren Wagen endgültig ausgegraben und wir fahren, als die quietschenden Reifen endlich Grip kriegen, durch den Schnee nach Hause.

Schön ist anders, es schneit oder regnet die ganze Fahrt lang, aber immerhin kommen wir staufrei nach diversen TKKG- und ???-Folgen zuhause an. Die Kinder haben derweil ihre eigene Musik ins Ohr gestöpselt.

Nach der Anstrengung legen wir uns hin und ich beende mein erstes Buch des Jahres „Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante und zusätzlich einen Spiegel von meinem SuS (Stapel ungelesener Spiegel). Da ich letztes Jahr ja die fixe Idee hatte, 52 Bücher zu lesen, hatte ich keine Zeit für Zeitschriften. Inzwischen bin ich bei meiner Aufholjagd im September angekommen. Der Vorteil ist, dass ich mir viele Artikel sparen kann, weil sich einiges erledigt oder als sowieso erfunden herausgestellt hat.

Der Sohn begrüßt derweil seine heiß geliebte x-Box und löst seine noch heißer erschwitzte Stunde Fortnite von gestern ein.

Inzwischen sind die Koffer ausgepackt, die Waschmaschine läuft und der Weihnachtsbaum wartet vor dem Tor auf die Müllabfuhr.

Morgen geht hier die Schule wieder los und ich fahre beruflich nach Hamburg.

Aber vorher möchte ich Euch noch die anderen Wochenenden in Bildern ans Herz legen, die gibt es nämlich inzwischen bei Alu und Konsti vom Blog „Große Köpfe“.

Habt es schön!

#12von12 im November 2018: Verregneter Laternenumzug

Der 12. ist zwar schon eine ganze Weile vorbei, aber da ich mit Müh und Not 12 Bilder zusammengeknipst habe, werden die jetzt auch noch veröffentlicht. So!

„Kannst Du mir ein Buch besorgen?“, fragte mich die Tochter am Frühstückstisch.
„Bis wann habe ich Zeit?“
„Bis vorgestern?“
Natürlich. Dieses Kind hat noch nicht einmal einen Zettel zuverlässig sofort abgegeben.
„Welches Buch denn?“
„Tschick.“
Da, bitte schön! In einem meiner wacheren Momente hatte ich dieses Buch nicht in die Rebuy-Kiste gepackt. Weiterlesen

12von12 im mehr als goldenen Oktober 2018

Da lass ich wochenlang gar nichts von mir hören und dann gibt es hier häufiger Geschichten als bei einem Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Film auf die Zwölf. À propos zwölf. Da ja heute schon wieder der Zwölfte ist, dürft Ihr mich, nachdem ihr gestern ja schon mit mir in Wien wart, durch den heutigen Tag in zwölf Bildern begleiten.  Weiterlesen

#12von12 im September 2018: Ach, wie schön ist’s im Büro!

Dass heute der 12. ist, fällt mir erst auf, als ich in einer kleinen Pause mal kurz bei Instagram vorbeischaue und ein thematisch passendes Foto der lieben Kollegin von Lupus live sehe. Upps. Jetzt sind mir alle anderen bestimmt schon fünf Fotos voraus.
Und das Frühstück hab ich auch nicht fotografiert. Dabei war es doch ein dreistöckiges Obstmandala mit Egg Benedict und Crepes Suzette.
Vielleicht gab es auch nur Vollkornbrot mit Marmelade wie jeden Tag.
Das könnt ihr Euch vorstellen, oder? Braucht gar kein Foto. So. Weiterlesen