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#12von12: Blumiger Mai und was machen die Kaninchen im Gruselkeller?

6:30 Uhr klingelt der Wecker. Am Samstag! Diesmal spielen die Kinder Hessenrangliste in Dillenburg. Ich muss die beiden zum Glück nur bis zum vereinbarten Treffpunkt in Wiesbaden fahren und abgeben.

Dann schaue ich bei den Kaninchen vorbei und bringe was zum Futtern. Vor zwei Wochen ist leider unsere süße Feder gestorben. Ein Tag nach dem Impfen lag sie plötzlich tot neben dem Stall. Sehr traurig.
Seit Mittwoch haben wir ein neues Kaninchen: Moxie Crimefighter. Oder wie die Männer sie hier nennen: Das Gruselkaninchen. Weiterlesen

#12von12 im April 2018: Gärtnern mit Kaninchen und Latte Art ohne Latte

Die Tochter ist in Schwarz mit weißen Akzenten gekleidet und ich spreche sie auf ihr Farbkonzept an. „Ich finde ja, es sollte mehr Mottopartys mit dem Thema „Schwarz“ geben“, antwortet sie.
„Davon gibt es doch jede Menge. Finden meist in Friedhofsnähe statt und nennen sich Trauerfeier.“
Findet die Tochter nicht ganz so lustig, meinen makaberen Scherz, und verschwindet in Richtung Schule. Weiterlesen

#12von12 im März 2018: Blumiges Krückstockgefuchtel

Vor der OP hatte der Arzt schon ein Stück Draht auf dem Röntgenbild von meinem Knie entdeckt, das da definitiv nicht hingehört und bei der Kreuzbandplastik vor sechs Jahren dort zurückgelassen wurde. Allerdings nicht einsam und allein, einen Faden hat er dann bei der anschließenden OP auch noch rausgeholt. Den Draht haben wir aber drin gelassen, der hat nicht ganz so schlimm gestört wie der eingerissene Meniskus, der das Knie um Hilfe hat rufen lassen, wie der Arzt so schön meinte. Dann hat er noch die Kanzlerin zitiert und etwas von alternativlos erklärt und sich gefragt, wie ich damit überhaupt noch hätte laufen können, ein Italiener wäre mit dem Befund sicherlich nicht mehr aufgetreten.
Ich war am Tag vor der OP noch Joggen. Aber ich war ja auch Ski fahren mit dem Knie, vermutlich eine meiner weniger guten Ideen. Aber irgendwie ging es ja.

Soviel zur Vorgeschichte. Aktuell kann ich mich also meinem Alter gemäß verhalten und mit dem Krückstock fuchteln. Da mein Aktionsradius also ziemlich eingeschränkt ist, könnten das ziemlich langweilige 12 Bilder werden. Weiterlesen

12von12 im Februar 2018: Nix mit Helau!

Gestern war ich noch in Leonberg bei meiner Schwester, mein neustes Nichtlein bestaunen und bewundern, heute klingelt wieder der Wecker in der Frühe und ich muss arbeiten. Und zwar zum allerersten Mal in meinem Leben am Rosenmontag.
Habe ich tatsächlich noch nie gemacht vorher.
Nicht, weil ich so ne jecke Mädsche wär, eher, weil da der Lieblingsmann aus Tradition immer den Laden schon um 11:11 Uhr schließt und wir dann mal was zusammen machen können.
Dieses Jahr macht der Lieblingsmann aber lieber was mit dem Lieblingssohn zusammen und da ich der Lieblingstochter jetzt schon das ganze Wochenende auf den Geist gegangen bin, war ich heute so nett und habe ihr die Wohnung alleine überlassen und bin also mit einem Kaffee auf dem Weg zur Arbeit.  Weiterlesen

Mehr als #12von12 im Januar 2018: Sie standen an den Hängen und Pisten

Ich weiß nicht ob es aufgefallen ist oder überhaupt jemanden interessiert, aber letzten Monat gab es hier gar keine 12 Bilder von mir. Das lag daran, dass ich an dem ganzen Tag nur mickrige 4 Bilder zusammenbekommen habe, weil ich nämlich eine Schulung hatte und selbstverständlich unentwegt aufgepasst und keine Faxen mit dem Handy gemacht habe.
Außerdem war ich an diesem Tag extrem schlecht gelaunt. Ja, auch das kommt hier mal vor.
Dafür kann ich für den heutigen zwölften fototechnisch aus dem Vollen schöpfen, vermutlich werde ich nicht nach 12 Bildern enden, nur schon mal als kleine Warnung vorweg. Weiterlesen

#WiB und #12von12 im November: Badminton und Barcamp

Der 12. ist diesen Monat ein Sonntag und da dann die halbe Miete ja schon geschafft ist, gibt es gleich noch ein paar unspektakuläre Samstagsbilder dazu und fertig ist das Wochenende in Bildern.
Die, die nur für die #12von12 vorbeigekommen sind, bitte hier weiterlesen.

Der Samstag beginnt ganz unspektakulär im Bett.
Der Lieblingsmann hat sich angewöhnt, mir samstags einen Kaffee ans Bett zu bringen, bevor er in seine Passbildfabrik abhaut und so langsam sollte hier allen klar sein, warum der Lieblingsmann Lieblingsmann heißt.
Ich lese gerade Europa aus der „Was ist Was“-Reihe. Eigentlich Kinder- und Jugendbücher, aber ich gucke auch lieber Logo als die Tagesschau, vom Niveau passt das ganz genau zu mir. Weiterlesen

#12von12 Jassas!

Wir sind im Paradies, Sektion Kreta, All-Inclusive-Hotel mit Strand und -was für die Kinder der entscheidende Aspekt ist – freiem Wifi.

Gestern war ein harter Tag voller kultureller Sightseeing-Attentate auf die Kinder, aber heute chillen wir uns durch den Tag.

Das ist tatsächlich der Blick morgens aus unserem Fenster. Herrlich!


Die Kinder schwächeln etwas und wollen lieber im Bett bleiben als mit zum Frühstück zu kommen. Und das, obwohl der Sohn beim ersten Essen in der Anlage das All-inclusive-Prinzip perfekt erklärt hatte:

Ich esse bis ich nicht mehr kann und dann noch weiter.


Aber auch ich kann nicht nur essen, also spute ich mich, um pünktlich um 10:30 Uhr beim Pilates zu sein.

Es ist ganz klassisch: Die Frauen sind bei der Gymnastik, die Männer und Kinder nebenan beim Boccia (also nicht meine, die cremen sich noch ein).
Die Anstrengung hält sich in Grenzen, reicht aber aus, um die nächste Mahlzeit zu rechtfertigen.

Jetzt geht es endlich an den Strand.

Am Pool sind ja schon wieder alle Liegen belegt.

Waren bestimmt die drei Engländer, die hier im der Anlage rumlungern.

Das Meer ist heute viel wilder als gestern und der Sohn hat großen Spaß daran, sich von den Wellen „voll zerlegen“ zu lassen. Ungefähr drei Stunden am Stück. So lange hat sonst nur YouTube seine Aufmerksamkeit.


Für Wassergymnastik ist es dem Lieblingsmann und mir zu kalt, also entscheiden wir uns fürs Bogenschießen. Der Sohn will auch mitmachen, aber er ist zu jung und als er hört, dass man auf eine Zielscheibe schießen muss und nicht auf andere Touristen, hat er eh kein Interesse mehr.

Sagen wir mal so: Wenn ich fürs Erlegen der Beute zuständig wäre, wären wir vermutlich Veganer, beim Lieblingsmann geht da was. Vor allem im Luftballons erschießen ist er erstklassig.


Richtig hungrig sind wir nach dieser Sporteinheit zwar immer noch nicht, aber es hilft ja nichts, es gibt einfach zu viel Leckeres hier und so ergeben wir uns und gehen essen, diesmal sogar mit den Kindern.

Gut, das habe ich nicht alles gegessen. Aber mein Magen fühlt sich irgendwie so an.

Nachmittags will der Sohn wieder ans Meer. Heute haben die Kinder sogar Freunde gefunden, Vorgestern  waren es noch Gegner.

Während die Tochter im Zimmer bei einem Balken W-Lan chillt, lässt sich der Sohn immer wieder mit seiner Luftmatratze von den Wellen an den Strand spülen, während ich mein erstes Urlaubsbuch beende.

Zwischendrin wollen wir was aus dem Zimmer holen, aber da wird gerade sauber gemacht. So ein Zimmermädchen für Zuhause wäre echt was. Diese hier räumt sogar auf und drapiert die Nachwäsche in Schmetterlingsform.

Hoffentlich sieht sie uns nicht warten, das Chaos ist mir schon peinlich. Aber natürlich bleiben wir nicht unentdeckt. Es braucht sogar 2 Damen für unser Tohuwabohu.

Ich kann den Sohn überreden, dem Rest der Familie in den hoteleigenen Aquapark zum Rutschen zu folgen

Und begebe mich selbst zum Zumba, um dort eine relativ unrühmliche Figur abzugeben. Aber hier gilt: Nach dem Essen ist vor dem Essen und irgendwie muss ich mich ja bewegen. Buchseiten umblättern zählt nicht, schon gar nicht beim E-Book-Reader.

Anschließend springen die Kinder und ich noch mal in den Pool vor unserem Zimmer und ich benehme mich mal wieder voll peinlich daneben, als ich das andere Kind, das noch da ist, frage, ob es auch mit Ball spielen möchte. Also alles wie immer.

Jetzt sitze ich hier mit vollem Magen und  Cocktail an einem der zwei Pools, in denen wir heute nicht waren, und tippe auf meinem Handy und habe den Überblick darüber verloren, wie viele Bilder ich schon hochgeladen habe.

Der Lieblingsmann recherchiert derweil vermutlich noch mehr griechische Schimpfwörter im Internet und verrät sie hoffentlich nicht den Kindern. Malaka!

Bei „Draußen nur Kännchen“ gibt es wie immer noch mehr 12von12 Bilder.

Ich sag jetzt Jammas und Kalinichta.

Efachristo fürs Vorbeikommen und Lesen, habt es schön!




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