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#12von12 im Juni 2017: May the (Sales-)Force be with me!

Es scheint bei mir zur Gewohnheit zu werden, dass ich die 12ten eines Monats auf Kongressen verbringe: Im Mai war ich auf der Blogfamilia und heute hat Salesforce zur Essentials nach Frankfurt geladen.
Bei Salesforce handelt es sich nicht, wie man aus dem Restcontent der Sandkuchen-Geschichten erschließen könnte, um ein Spin-off von Star-Wars, um eine neue geheime super Power-Jedi-Yoda-Masche, sondern um ein CRM-System, das ich in meinem neuen Job schule.
Manchmal verkaufe ich es allerdings tatsächlich als neue super Power-Jedi-Yoda-Masche. Weiterlesen

#12von12 im Mai 2017: Auf der #Blogfamilia

Zwischen November und Januar habe ich stündlich Facebook gecheckt, um bloß ja nicht den Anmeldeslot zu verpassen.
Was andere für ein Adele-Konzert machen, mach ich für die Blogfamilia, DIE Elternblogger-Konferenz in Berlin mit Klassenfahrt-Flair. Eines meiner absoluten Highlights des Jahres
Und das, obwohl da nicht mal gesungen wird. Vielleicht auch gerade deshalb.
Und heute ist der große Tag endlich gekommen und ich bin in Berlin.
Aber fangen wir den Tag doch einfach von vorne an: Weiterlesen

#12von12 im April 2017: Viel Arbeit vor Ostern und ein nicht ganz so rockiges Rockkonzert

„Das ist voll fies!“, um mit den Worten meiner ewig benachteiligten Kinder zu sprechen. Es sind Osterferien und alle können ausschlafen.
Bis auf mich. Ich muss zur Arbeit.
Heute ist nicht mal mein Sohn wach, der lange schlafen normalerweise nur gut findet, wenn Schule ist.
Um mir das Aufstehen zu versüßen, das mir diesmal wirklich schwerfällt, beschließe ich, heute in der Badewanne zu frühstücken. Weiterlesen

#12von12 im Februar: stinknormaler Sonntag

Es ist Sonntag, 7:45 Uhr und ich bin wach. Vermutlich, weil ich gestern schon um 10 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen bin.
Na gut, dann nutze ich die Zeit, die ich gestern durch das vorzeitige Einschlafen verloren habe, indem ich den Staatsanwalt zu Ende schaue, den ich gestern verschlafen habe.
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass ich nicht wirklich was gewonnen habe, vor allem weil der Sohn der Täter ist, was ich ja schon sowieso und überhaupt von Anfang an durchschaut hatte. Weiterlesen

#12von12 im Januar 2017: Scherben bringen vielleicht Glück, machen aber erst mal Arbeit.

Christo ist auf unserem Hof vorbeigekommen und hat den Kaninchenstall eingewickelt in Pappe und eine furchtbar hässliche Pepita-Kunstfaserdecke.
Ach nein, es war die Oma, die nicht von ihrer Meinung abzubringen ist, dass die armen Tierchen frieren. Weshalb sie ihnen auch immer die dreifache Portion Futter gibt, aber das ist ein anderes Thema. Weiterlesen

#12von12 im Dezember 2016: Die Plätzchen-Challenge

Gestern hatten wir gar keine Zeit, die dritte Adventskranzkerze anzuzünden. Das hole ich heute morgen alleine beim Frühstück nach.

Aber zum Adventskranz gehören auf jeden Fall ganz unbedingt und überhaupt Plätzchen. Wer wäre ich, solchen Gesetzen zu trotzen.

IMG_4123.JPG

I I had a plätzchen, I eat it in the morning

Damit es nicht zu besinnlich wird, mache ich nebenbei noch das Fotobuch des Jahres nach fünf Monaten aufopferungsvoller Arbeit fertig und gestalte die Weihnachtskarten.
Ich fühle mich, als fielen Fesseln von mir ab. Was ich jetzt wieder alles machen kann. Plätzchen
Kleiner Tipp von mir: Heiratet niemals einen Fotografen, sonst habt ihr so viele gute Fotos zur Auswahl, dass Ihr sehr viel Geld für Fotobücher investieren müsst oder knallhart aussortieren. Mag ich beides geht so.

weihnachtskarten-gestaltung
Das heutige Adventskalenderlos muss ich korrigieren. Das darf mein Mann nicht mitkriegen, der mag nie, wenn ich so was mache. Geschenkter Gaul und so. Also: Psst!

adventskalenderlos-12

Rechtschreibfehler bei anderen finden: eine meiner Kernkompetenzen

Auf der Arbeit habe ich auch einen Adventskalender.

adventskalender-karte

Adventskalenderkarte an Weihnachtsmaus mit Kabelsalat

Zu Mittag esse ich eine halbe Portion Nudeln. Das Blöde an halben Portionen ist ja, dass sie so schnell weg sind und ich leider nicht mehr dazu komme, sie zu fotografieren.

Aber ich habe auf der Arbeit nicht nur einen Adventskalender sondern auch Plätzchen.

plaetzchendose

I eat it at lunchtime

Heute mache ich früh Schluss, da habe ich mehr Zeit, mich daheim über meine Kinder zu ärgern. Zuverlässig wie ausfallende Züge bei der Deutschen Bahn enttäuscht man mich nicht.

Aber es gibt auch noch andere Dinge, über die ich mich ärgern kann. Zum Beispiel über den blöden Seifenspender im Bad, bei dem ich vor drei Tagen versucht habe, die Seife nachzufüllen und mir dabei der Schlauch abgefallen ist und ich das *hierbitteSchimpfwortnachWahleinfügen* Ding seit dem nicht mehr rausbekommen habe.

seifengabel

Symbolbild für meine Ausdauer, mich mit nervigen Problemen zu beschäftigen

Irgendwann wird mein Mann mal in dieses Bad kommen, den Seifenspender abschrauben und den Schlauch rausschütteln. Solange hänge ich vielleicht ein paar Weihnachtsbaumkugeln an die Gabel.
And they lived happily ever after …

Weil ich ein wenig rumschniefe trinken der Sohn und ich Tee zu den Hausaufgaben und essen ein paar Plätzchen.
Da ich ja von meinem besten Bruder von allen und seinem Liebsten vor ein paar Tagen ein riesiges Paket Plätzchen geschickt bekommen hatte, muss ich nicht auf die gleiche Auswahl wie am Morgen zurückgreifen.

teafortwo

I eat it in the afternoon

Ja, ja, ja. Wenn man so aussehen möchte wie ich, dann muss man auch was dafür tun. In diesem Fall also Plätzchen essen. Oder Nachtisch. Von der Schwiegermutter gemacht.

omas-nachtisch
Eins ist schon leer und der Sohn hat verräterische Spuren um den Mund.
Naja, wird schon kein Alkohol dringewesen sein.
Höchstens Amaretto halt.

Jetzt sind Weihnachtsvorbereitungen angesagt. Diesen tollen Leuchtkasten werde ich jemandem an Weihnachten schenken. Vermutlich. Also wenn ich ihn nicht doch lieber selbst behalte.

leuchtkasten

Als nächstes übe ich Weihnachtslieder. Hier eine kleine Kostprobe. Versuch Nummer 379:


Ich behaupte der Tochter gegenüber, ich hätte jetzt auch mal ein Musically gedreht und spiele es ihr vor. Auf meine Frage, ob ihr das peinlich wäre, wenn ich das auf meinen Blog stelle, antwortet sie diplomatisch: „Ein bisschen. Aber uns bringt ja niemand im Internet miteinander in Verbindung.“
Dann fügt sie noch hinzu, dass ich eine tolle Mutter wäre.

Ich bin stolz, dass wenigstens meine Tochter verstanden hat, wie opportunes Verhalten in der Vorweihnachtszeit funktioniert. Das haben hier leider nicht alle verinnerlicht.

Eigentlich wollte ich mit ein paar Freundinnen auf den Weihnachtsmarkt gehen, aber da meine Nase immer stärker läuft, sage ich schweren Herzens ab und packe stattdessen drei Zentner Weihnachtsgeschenke völlig unnachhaltig ein.
Weil ich nämlich Geschenkpapier mag!
Und viele Geschenke. Richtig dicke Dinger, um mal Ritter Rost zu zitieren. Immer noch eine meiner liebsten Weihnachtsgeschichten.

weihnachtspaeckchen.jpg

Mit meinem Brot verziehe ich mich erschöpft aufs Sofa, um „Geschickt eingefädelt“ zu schauen, weil ich bisher noch nicht dazu kam und morgen ja schon Finale ist.

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Vielleicht esse ich auch noch ein paar Plätzchen dazu.
I eat it the evening. Allover the day! Uhuhuhuu, Uhuhuhuu …

Mehr 12von12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.
Was letzten Dezember hier abging, kann man hier noch mal nachlesen.

 

Märchenhafte #12von12 im Oktober

Es war einmal ein wunderschönes, fleißiges Mädchen, das stand des Morgens auf, um ihrer fröhlichen Kinderschar ein wohlbekömmliches Mahl für den Tag zu bereiten, derweil ihr Prinz, der Vater der Kleinen, krank und elend im Bette lag.
Als die Spülmaschine rief „Ich bin fertig, räum mich aus!“, da zögerte das Mädchen nicht lang und sortierte brav alle Töpfe und Tiegel in die Schränke.
Kaum dass es damit fertig war, erschien ihm ein Kobold in Unterhose, der mit einem gar bunten, leuchtenden Schwerte vor ihm herumwedelte. Weiterlesen