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#12von12 Jassas!

Wir sind im Paradies, Sektion Kreta, All-Inclusive-Hotel mit Strand und -was für die Kinder der entscheidende Aspekt ist – freiem Wifi.

Gestern war ein harter Tag voller kultureller Sightseeing-Attentate auf die Kinder, aber heute chillen wir uns durch den Tag.

Das ist tatsächlich der Blick morgens aus unserem Fenster. Herrlich!


Die Kinder schwächeln etwas und wollen lieber im Bett bleiben als mit zum Frühstück zu kommen. Und das, obwohl der Sohn beim ersten Essen in der Anlage das All-inclusive-Prinzip perfekt erklärt hatte: 

Ich esse bis ich nicht mehr kann und dann noch weiter.


Aber auch ich kann nicht nur essen, also spute ich mich, um pünktlich um 10:30 Uhr beim Pilates zu sein.

Es ist ganz klassisch: Die Frauen sind bei der Gymnastik, die Männer und Kinder nebenan beim Boccia (also nicht meine, die cremen sich noch ein).
Die Anstrengung hält sich in Grenzen, reicht aber aus, um die nächste Mahlzeit zu rechtfertigen.

Jetzt geht es endlich an den Strand.

Am Pool sind ja schon wieder alle Liegen belegt.

Waren bestimmt die drei Engländer, die hier im der Anlage rumlungern.

Das Meer ist heute viel wilder als gestern und der Sohn hat großen Spaß daran, sich von den Wellen „voll zerlegen“ zu lassen. Ungefähr drei Stunden am Stück. So lange hat sonst nur YouTube seine Aufmerksamkeit.


Für Wassergymnastik ist es dem Lieblingsmann und mir zu kalt, also entscheiden wir uns fürs Bogenschießen. Der Sohn will auch mitmachen, aber er ist zu jung und als er hört, dass man auf eine Zielscheibe schießen muss und nicht auf andere Touristen, hat er eh kein Interesse mehr.

Sagen wir mal so: Wenn ich fürs Erlegen der Beute zuständig wäre, wären wir vermutlich Veganer, beim Lieblingsmann geht da was. Vor allem im Luftballons erschießen ist er erstklassig.


Richtig hungrig sind wir nach dieser Sporteinheit zwar immer noch nicht, aber es hilft ja nichts, es gibt einfach zu viel Leckeres hier und so ergeben wir uns und gehen essen, diesmal sogar mit den Kindern.

Gut, das habe ich nicht alles gegessen. Aber mein Magen fühlt sich irgendwie so an.


Nachmittags will der Sohn wieder ans Meer. Heute haben die Kinder sogar Freunde gefunden, Vorgestern  waren es noch Gegner. 

Während die Tochter im Zimmer bei einem Balken W-Lan chillt, lässt sich der Sohn immer wieder mit seiner Luftmatratze von den Wellen an den Strand spülen, während ich mein erstes Urlaubsbuch beende.

Zwischendrin wollen wir was aus dem Zimmer holen, aber da wird gerade sauber gemacht. So ein Zimmermädchen für Zuhause wäre echt was. Diese hier räumt sogar auf und drapiert die Nachwäsche in Schmetterlingsform.

Hoffentlich sieht sie uns nicht warten, das Chaos ist mir schon peinlich. Aber natürlich bleiben wir nicht unentdeckt. Es braucht sogar 2 Damen für unser Tohuwabohu.

Ich kann den Sohn überreden, dem Rest der Familie in den hoteleigenen Aquapark zum Rutschen zu folgen

Und begebe mich selbst zum Zumba, um dort eine relativ unrühmliche Figur abzugeben. Aber hier gilt: Nach dem Essen ist vor dem Essen und irgendwie muss ich mich ja bewegen. Buchseiten umblättern zählt nicht, schon gar nicht beim E-Book-Reader.

Anschließend springen die Kinder und ich noch mal in den Pool vor unserem Zimmer und ich benehme mich mal wieder voll peinlich daneben, als ich das andere Kind, das noch da ist, frage, ob es auch mit Ball spielen möchte. Also alles wie immer.

Jetzt sitze ich hier mit vollem Magen und  Cocktail an einem der zwei Pools, in denen wir heute nicht waren, und tippe auf meinem Handy und habe den Überblick darüber verloren, wie viele Bilder ich schon hochgeladen habe.

Der Lieblingsmann recherchiert derweil vermutlich noch mehr griechische Schimpfwörter im Internet und verrät sie hoffentlich nicht den Kindern. Malaka!

Bei „Draußen nur Kännchen“ gibt es wie immer noch mehr 12von12 Bilder. 

Ich sag jetzt Jammas und Kalinichta. 

Efachristo fürs Vorbeikommen und Lesen, habt es schön!