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Hamburg, Teil 4: Auf der Reeperbahn nachts um halb neun

Das Schöne am Wegfahren ohne Kinder ist ja auch, dass einen niemand morgens mit Filmmusik von Hans Zimmer oder John Williams in einer Lautstärke weckt, bei der selbst Autobahnanwohner erschrocken in ihrem Bett hochfahren. Zu allem Überfluss ist in der Filmmusik von Fluch der Karibik, die Fritz in den letzten Wochen in Dauerschleife hört, kaum Abwechslung.
Aber hier in Hamburg  ist davon nichts zu hören. In vollkommener Entspannung liegen wir an Deck und träumen so vor uns hin.
Irgendwann verlassen wir dann aber doch den Segler, um unseren gebuchten Tisch in der Bullerei einzunehmen.
An Land kommt uns eine Gruppe gleich verkleideter junger Frauen mit Partyhütchen entgegen. Anscheinend feiert hier jemand seinen Junggesellinnenabschied in Hamburg. Ich hatte sowas ja gar nicht. Aber wenn, wäre es in Hamburg bestimmt lustig geworden. Weiterlesen