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Hamburg, Teil 6: Souvenir, Souvenir

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Endlich zeigt sich Hamburg von seiner trüben Seite, als wir am nächsten Morgen die Vorhänge unseres Hotelzimmers aufziehen. Es ist grau und nieselt ein wenig vor sich hin.
Stört uns aber nicht weiter, der Frühstücksraum ist ja drinnen.
Auf dem Weg dahin kommen wir an unserer Lieblings-Hotelzimmertür vorbei. Weiterlesen

Hamburg, Teil 5: Mein lieber Schwan!

6:00 Uhr zeigt der Wecker an.
Wie bescheuert kann man sein? Einmal ohne Kinder im Urlaub und dann so was am heiligen Sonntagmorgen.
Aber mit Kindern hätten wir das in der Tat gar nicht machen können, die hätten wir überhaupt nicht aus den Betten gezerrt bekommen. Schon gar nicht, um auf irgendeinen obskuren Fischmarkt zu gehen. „Ich mag keinen Fisch“, wäre vermutlich eine der freundlicheren Hinweise gewesen.
Der Mann an der Rezeption empfiehlt uns als Verkehrsmittel der ersten Wahl ein Taxi. Beim Blick auf den humpelnden Gatten auf dem Weg zum Bahnhof, denke ich, dass wir besser auf den Hotelangestellten gehört hätten. Weiterlesen

Hamburg, Teil 4: Auf der Reeperbahn nachts um halb neun

Das Schöne am Wegfahren ohne Kinder ist ja auch, dass einen niemand morgens mit Filmmusik von Hans Zimmer oder John Williams in einer Lautstärke weckt, bei der selbst Autobahnanwohner erschrocken in ihrem Bett hochfahren. Zu allem Überfluss ist in der Filmmusik von Fluch der Karibik, die Fritz in den letzten Wochen in Dauerschleife hört, kaum Abwechslung.
Aber hier in Hamburg  ist davon nichts zu hören. In vollkommener Entspannung liegen wir an Deck und träumen so vor uns hin.
Irgendwann verlassen wir dann aber doch den Segler, um unseren gebuchten Tisch in der Bullerei einzunehmen.
An Land kommt uns eine Gruppe gleich verkleideter junger Frauen mit Partyhütchen entgegen. Anscheinend feiert hier jemand seinen Junggesellinnenabschied in Hamburg. Ich hatte sowas ja gar nicht. Aber wenn, wäre es in Hamburg bestimmt lustig geworden. Weiterlesen

Hamburg, Teil 3: Walking in a Mini-Wunderland

Den ersten Verzückungsschrei des Tages gebe ich am Morgen unter der Dusche von mir. Der Duschkopf leuchtet abwechselnd in allen Regenbogenfarben. Wie fancy ist das denn? Das brauchen wir unbedingt für zu Hause. Genauso wie ein Boxspringbett, auf dem wir so fantastisch geschlafen haben. Ob es auffällt, wenn wir das mitnehmen? Es gibt immerhin keine Badeschlappen oder Duschgelfläschchen, die wir einstecken könnten. Und irgendwas muss man doch mitnehmen, sonst war man nicht im Hotel. Das ist doch so ein Gesetz, oder? Weiterlesen

Hamburg, Teil 2: Hoppe, hoppe Bus

Das Hotel ist wundervoll.
Dammtorpalais. Das klingt schon, als wäre die Adresse einer Prinzessin wie mir angemessen. Ich fühle mich gleich superdupersuperior, als wir unser Superior-Doppelzimmer betreten. Boxspring-Betten, Schöner-Wohnen-Wandfarben an den stuckverzierten Wänden und sogar ein kleiner Balkon. Gut, dass ich großzügig eingepackt habe: drei Jacken, zwei Kleider, vier Paar Schuhe und jede Menge Chichi. Nur für mich. Welch ein Luxus! Kein Spielzeug, keine fünffach Wechselsätze für die Kinder und schon gar keine praktischen fleckabsorbierendfarbigen Klamotten wie sonst im Urlaub. Eltern wissen was ich meine.
Und freies W-LAN. Die Kinder werden sich ärgern, dass sie nicht mitgekommen sind. Hehe. Weiterlesen