Gemütliches Herbsterwachen am 1. Septemberwochenende in fast keinen Bildern


Am Samstag ist erst mal, wie so häufig am Wochenende, Kinder hin und herfahren angesagt.
Als ich den Sohn zu seinem Badminton-Workshop weggebracht habe, ist aber die Tochter schon ganz alleine von ihrer Übernachtungsparty wieder aufgetaucht. Einmal durch die ganze Stadt mit vorher noch nie gefahrener Busverbindung – ich bin stolz.
Dann kann sie mir ja gleich helfen, den Nachosalat für ihr Klassenfest am Nachmittag vorzubereiten. Die Freude ist groß, aber sie wollte Nachosalat und es ist ihr Klassenfest.
Der Sohn hätte zwar auch was fürs Badminton-Buffet mitbringen sollen, mir aber nichts davon gesagt und wahrscheinlich auch gar nicht mitgekriegt, dass er das hätte machen sollen.
Naja, war wohl trotzdem genug da.

Die Kinder auf dem Klassenfest erkenne ich alle nicht wieder. Erst glaube ich, wir sind falsch (ich musste nämlich den Weg alleine finden, weil der Lieblingsmann schwänzt), aber immerhin die meisten Eltern kommen mir irgendwie bekannt vor.

klassenfest.jpg
Es ist schon krass, wie schnell die Kinder in diesem Alter wachsen, vor allem die Jungs. Als ob sie nachts in irgendwelche mittelalterlichen Folterinstrumente gespannt würden.
Sehr irritierend. Genau wie die Tatsache, dass mein Sohn jetzt deutlich größere Füße hat als ich. Wann ist das bitte passiert?!? Der ist doch erst 11.

Der Lieblingsmann ist derweil mal wieder im Garten und erntet. Alles, an dem ich nämlich meine Finger in diesem Jahr nicht dran hatte, wirft reichlich Früchte ab, wie Himbeeren, Äpfel und Trauben.

traubenernte

Der Sohn spielt derweil zurückgekehrt vom Sport Fortnite. Muss auch einer machen.

Nachdem der Lieblingsmann und die Kinder vom Abendessen bei Kikeri-Muh zurückgekehrt sind, schauen wir Erwachsenen noch Netflix und starten mit Ozark.
Ziemlich spannend und unheimlich. Aber noch unheimlicher finde ich, dass ich bei meinem nächsten Youtube-Besuch einen Ozark-Trailer angepriesen bekomme. Wtf! Ich wüsste nicht, wie mein Netflix- und mein Youtube-Konto voneinander erfahren haben könnten. Aber seit ich Quality-Land gehört habe, wundert mich eigentlich gar nichts mehr.

ozark.jpg

Endlich mal wieder ein Sonntagsfrühstück, das sich sehen lassen kann. Der einzige Nachteil ist, dass ich es selbst machen musste. Immerhin hat der Sohn die Brötchen geholt.
Sogar beim weiter wegen Bäcker.

sonntagsfruehstueck-mit-lachs

Nach dem Frühstück machen der Sohn und ich uns voller Elan daran, aus den geernteten Äpfeln einen Apfelkuchen zu backen, da im Herbst jedes Haus nach frisch gebackenem Apfelkuchen duften sollte.

apfelernte
Wir werden leider in unserem Eifer dadurch gebremst, dass wir gar kein Mehl im Haus haben. Dafür Mandeln, die hat der Lieblingsmann gestern Abend extra noch für den Kuchen besorgt …
Naja, in your Face, Marie Antoinette, dann essen wir halt Marmeladenbrot zum Kaffee.
Oder laden uns woanders ein.
Und machen dann kein Foto davon.

Dieser Sonntag ist ein wirklicher Seelen-Sonntag. Total relaxed und entspannt. Hier ein bisschen kruscheln, lesen, dekorieren, lesen, aufräumen, Klavier spielen, lesen, Vokabeln abfragen, von künftigen Urlauben träumen.
Nur der Lieblingsmann muss zwischendurch ein paar Hupfdohlen fotografieren und die Oma zum Bahnhof fahren. Irgendwas ist ja immer.

herr-lehmann

herbstdeko-2018

Wir machen alle zusammen einen Spaziergang durch den Wald und keiner meckert.
Das Abendessen, aus Resten zusammengekloppte Matsche, schmeckt allen sehr lecker.

abendessenmatsche

Bevor ich jetzt aus diesem Wochenendtraum aufwache, denn darum scheint es sich zu handeln, sonst gäb es ja auch viel mehr Bilder, verlinke ich noch schnell diese Geschichte bei Geborgen wachsen, der offiziellen Sammelstelle für Wochenendbilder.

Ich hoffe, Ihr hattet auch so ein entspanntes Wochenende wie wir, wenn nicht: ich kann es nur empfehlen.
Ich muss mir jetzt ein neues Buch aussuchen, mit „Herr Lehmann“ bin ich fertig. Irgendwelche Empfehlungen?

Habt es schön.

Ein Gedanke zu „Gemütliches Herbsterwachen am 1. Septemberwochenende in fast keinen Bildern

  1. Franziska

    Guten Morgen!

    Das liest sich in der Tat sehr gemütlich. Während des Lesens kommt hier ein ordentlicher Herbstregen herunter. (Ob ich da gen Mittag Schwimmflossen brauchen werde?)
    Apropos Lesen: Rita Falks lustige Bayernkrimis sind empfehlenswert (sofern sie nicht eh schon bekannt ist), „Die Meute der Erben“ von Gaby Hauptmann oder auch „Interview mit einem Barbier“ von Douglas Lindsay. (Statt der Anonymen Alkoholiker, die Anonymen Serienmörder.) Tommy Jaud mit „Hummeldumm“ ist noch recht lustig.

    Liebe Grüße
    Franziska

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