# 12 von 12 im Dezember


Letzten Monat habe ich zum ersten Mal bei der 12 von 12-Aktion mitgemacht. Weil mir das so einen Spaß gemacht hat, habe ich heute auch wieder meinen Tag fotografiert:

Heute ist Samstag und ich schlafe mal aus. Aber glücklicherweise fällt mir noch ein, dass ich ja gar nicht gerne ausschlafe und deshalb schnappe ich mir das Buch, das ich begonnen habe und starte entspannt lesend in den Tag.

bettlektuere

Ich schaffe ungefähr eine Seite, da erinnert mich mein Sohn freundlicherweise daran, dass ich ihm ja gestern versprochen hatte, Antolin mit ihm zu machen.

magische-baumhaus-buecher

Nach knapp zwei Stunden sind wir mit allen Büchern durch, die er in den letzten Wochen gelesen hat.

Die Tochter möchte gerne Computer spielen. Dummerweise darf man das bei uns immer erst dann, wenn die Hausaufgaben erledigt sind. Noch dummererweise hat die Tochter ihren Füller im Kunstraum liegen gelassen, in dem sie erst wieder im nächsten Jahr Unterricht hat.
Ich bin nicht gewillt, einen neuen Füller zu kaufen. Den soll sie schön selbst bezahlen. Die Tochter erinnert mich an Taschengeldschulden und fordert diese umgehend ein.

taschengeld
Ich zahle also das Taschengeld der letzten vierzehn Wochen aus und freue mich, dass ich schon alle Geschenke bezahlt habe, denn jetzt ist erst mal nichts mehr übrig.
Und weil ich ja so ein pädagogisches As bin, lasse ich meine Kinder die Höhe des Taschengeldbetrags selbst ausrechnen. Blöderweise haben sie in der Schule gut aufgepasst und verrechnen sich nicht zu ihren Ungunsten.

Wieder zurück vom Füllerkauf spielt die Tochter erst einmal eine Runde Computer. Das mit den Hausaufgaben habe ich nämlich schon wieder vergessen.

neuer-fueller

Ich sortiere derweil erst einmal meine Wäsche der letzten Woche weg, bevor mich der Ständer noch erschlägt.

klamottenstapel

Damit das nicht so langweilig ist, mache ich den Fernseher an, um dabei Shopping Queen zu gucken. Beinahe bleibe ich bei Forsthaus Falkenau hängen, das gerade in dem Sender läuft, der als erstes angeht. Mit letzter Kraft schaffe ich es, umzuschalten.

fernsehprogramm

Ich überlege, ob ich ein wenig Sport machen soll. Leider ist der Ergometer schon besetzt. Schade. Aber da kann man nichts machen.

besetzter-ergometer

Stattdessen gieße ich die Zimmerpflanzen, die mich in ihrer charmant unaufdringlichen Art daran erinnern, dass es mal wieder Zeit dafür wäre.

durstige-zimmerpflanzen

Die Tochter ist derweil fertig mit ihrer Computerspielerei und alle Simse sind fürs erste versorgt. Nachdem sie mich auf den neusten Stand gebracht hat, wer adoptiert oder aufs Internat geschickt wurde und dass ein Kinderzimmer gerade zum Spiegelsaal umgestaltet wurde, macht sie sich daran, mir bei der Dekoration der Wohnung zu helfen.

deko-sabotage

Beim Weihnachtskartenschreiben will mir leider niemand helfen.

weihnachtskarten

Aber dafür ist in der Küche ein Geschenk für mich. Behauptet zumindest der Sack, der dort in der Mitte liegt. Beim Öffnen stelle ich fest, dass mein Sohn drinnen ist. Er hüpft noch eine Runde im Nikolaussack durch die Küche und legt eine In-Sack-Breakdance-Performance aufs Parkett, die alle Got-to-dance-Kids hätte neidisch von der Bühne fliehen lassen und verschwindet, bevor er die Karten unterschreiben kann.

geschenk-im-sack

Leider ist dann der Akku vom Fotoapparat leer. Zum Glück habe ich noch einen anderen.

Als der dann nach zwei Stunden aufgeladen ist, beschließe ich, ein wenig Akkordeon mit meiner neuen Schullektüre zu üben. Der beste aller Ehemänner hat mir nämlich letzten Sonntag zum Hochzeitstag ein Akkordeon geschenkt. Ich habe mich riesig gefreut.

akkordeon-schule

Es klappt ganz gut, nachdem ich meinen Sohn vom Akkordeon weggejagt habe. Manchmal erwische ich schon den zur Melodie passenden Bassknopf. Mein Mann ist sich noch nicht so sicher, ob das wirklich so ein tolles Geschenk war, wie er gedacht hatte.

Das war mein Tag. Und bei Euch so?
Noch mehr 12von12 sind übrigens auf dem Blog Draußen nur Kännchen versammelt.

Ein Gedanke zu „# 12 von 12 im Dezember

  1. Pingback: #12von12 im Dezember 2016: Die Plätzchen-Challenge | Sandkuchen-Geschichten

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