#WiB 21./22. April 2018: Das durchschnittliche Wochenende einer Durchschnittsfamilie


Der Radiowecker verkündet das herrliche Wetter für das Wochenende und wünscht uns viel Spaß beim Kinder zu Sportwettkämpfen fahren, den Garten vertikutieren und Grillen. Damit ist es amtlich: Wir sind der spießige Durchschnitt. Denn genau das sind unsere Pläne für das Wochenende.
Nachdem ich die Kinder zur Badminton-Bezirksrangliste gefahren habe, habe ich zum ersten Mal seit der Meniskus-OP meine Laufschuhe angeworfen und bin eine kleine, sehr langsame Runde durch den Park gejoggt. Es klappte gut und tat auch gut.
Der Park war voller Menschen und auf der Straße roch es nach Sonnencreme. Fast wie Urlaub im Süden.

loewenzahn

Auf dem Flohmarkt habe ich ein paar weiße Teller ergattert. Ich mag kein Einweggeschirr und sammle für Parties weiße Teller, die passen irgendwie immer zusammen. Demnächst wird hier Konfirmation auf dem Hof gefeiert, da können wir die gut gebrauchen. Ein paar Donald-Duck-Heftchen und die Hörbuchversion von Effi Briest mussten auch mit. Aber für den nächsten Flohmarkt brauchen wir einen eigenen Stand. Es wird mal wieder Zeit.

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Als ich die Kinder wieder abgeholt habe, habe ich kurz in der Gärtnerei gestoppt und noch ein paar Blümchen für den Garten mitgenommen.

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Der Vormittag war erfolgreich. Ein Kind ist Dritter geworden und eines hat gewonnen. Beim Anschauen des Finales habe ich mal wieder gemerkt, dass das viel zu aufregend für mich ist.

Im Garten hat sich in der letzten Woche viel getan. Meine Tulpen-Standarte ist aufgeblüht und die Apfelbäumchen blühen jetzt auch.
Der Sohn hat den Rasen gemäht, ich habe das Beet vor der Hütte gesäubert, der Lieblingsmann hat wie vom Radiosprecher prophezeit vertikutiert und die Tochter tat auch, was sie konnte.

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Fairer Weise muss man sagen, dass sie vorher immerhin Tische und Bänke gesäubert hat und Getränke einkaufen gegangen ist. Damit sie die Schaukel aufgebaut bekommt.

Ganz so harmonisch, wie das hier klingt, war es natürlich doch nicht.
Der Lieblingsmann war genervt, weil er so lange auf uns warten musste, ein Teil vom Wasseranschluss ist kaputt gegangen und muss ausgetauscht werden, die Kinder hatten mal wieder keinen Bock auf Garten und schon gar nicht darauf, dort mit dem Fahrrad hinzufahren, und ich war etwas traurig, weil ein Stachelbeerstrauch dem Rasenmäher zum Opfer gefallen ist.
Am Ende war es aber doch für alle schön.

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Picknick – gesunde Variante. Glücklicherweise hat die Tochter noch Chips und Limo besorgt.

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Gegrillt wurden diesmal Burger. Die vegetarische Variante schmeckte der flexitarischen Tochter nicht, also hat sie ganz flexibel ihren Fleischtag eingelegt. Die Frikadelle hat sie aber ganz geschickt unter viel Salat und Tomaten versteckt, das alte Cleverle!
Der Lieblingsmann hat den Selbstversuch gewagt und eines seiner selbstgebrauten Biere zum Burger getrunken. Crafted Beer und Homemade Burger. So hipp!
Das Bier roch zwar etwas nach Apfelwein, schmeckte aber nach Bier.

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Am Sonntag rückten alle außer mir zum zweiten Teil der Badminton-Bezirksrangliste aus.

Weil es gestern so gut geklappt hat, bin ich podcasthörend schon wieder eine Runde durch den Park gejoggt.

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Die Sandkuchen-Geschichten haben jetzt auch so einen nervigen Cookie-Banner – das habe ich nämlich anschließend im Liegestuhl auf dem Hof gemacht. Außerdem habe ich ein bisschen was geschrieben, was es in den nächsten Wochen hier zu lesen gibt.

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Ranunkeln. Haben nichts mit der Geschichte zu tun, sehen aber zauberschön aus.

Eigentlich wollte ich in den Herbstferien nach Rom fahren, aber ich fürchte, wir finden keinen passenden Termin. Falls doch, habt Ihr Tipps für mich?

rom-reisefuehrer
Diesmal haben beide Kinder mit ihren jeweiligen Doppelpartnern die Rangliste gewonnen und der Lieblingsmann ist mit seinem dritten Platz auch ganz zufrieden.

Den Nachmittag über durfte dann jeder das machen, was er wollte. Zumindest ein bisschen.
Ich habe mein Gemüse, das ich mit den Kaninchen gemeinsam gesät hatte, pikiert und Winterklamotten weggeräumt, der Lieblingsmann hat Vokabeln abgefragt und der Sohn hat seinen Führerschein gemacht. Keine Angst, nicht in echt, bei irgendeinem Spiel auf dem i-pad.

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Leider habe ich sofort vergessen, in welchem Topf welches Gemüse ist. Es wird spannend!

Die Kinder sind der Aufforderung, ihre Zimmer aufzuräumen, tatsächlich irgendwann nachgekommen und mit dem Pfand für die Flaschen, die aus den beiden Zimmern aufgetaucht sind, können wir jetzt die Solaranlage bezahlen, die der Lieblingsmann letzte Woche bestellt hat.

 

leere-flaschen

Aber da das Leben ja nicht nur aus Arbeit besteht, gab es zwischendrin Eis.

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Bevor das Wochenende dann vor dem Tatort endete, wurde noch angespargelt. Sehr lecker!

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So sieht also das durchschnittliche Wochenende einer Durchschnittsfamilie aus.
Weitere Wochenenden in Bilder gibt es wie immer auf Geborgen wachsen.

Ich überlege jetzt noch, ob ich die Bügelwäsche noch eine weitere Woche ignorieren kann. Aber von alleine wird sie irgendwie nicht weniger.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche ohne Bügelwäsche. Habt es schön!




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3 Gedanken zu „#WiB 21./22. April 2018: Das durchschnittliche Wochenende einer Durchschnittsfamilie

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