Archiv der Kategorie: Allgemein

Wieder erreichbar!

Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich war, als ich eines morgens nach einjähriger Pause plötzlich und unerwartet dieses Schild an der Tür meines Sohnes entdeckt habe:

repzeption

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Die Nummer gegen Kummer

Mein Sohn hat einen Job gefunden. Er arbeitet jetzt an der Repzepzion.
Dafür hat er seinen Schreibtisch aufgeräumt und von sämtlichem Schnick-Schnack befreit, der an einer Repzepzion nichts zu suchen hat. Keine doppelt bis fünffachen Rewe-Sticker der vorletzten Kollektion,  keine Auto-Quartett-Karten und einzelne Playmobil-Püppchen mehr. Nein, übrig geblieben sind lediglich ein Block und ein gespitzter Bleistift, sowie der Bastelkalender aus dem Kindergottesdienst vom letzten Jahr. Weiterlesen

Ein Deutscher, ein Amerikaner und ein Chinese….

Wenn eines meiner Kinder so anfängt, dann weiß ich, dass ich am besten schnell verschwinde oder jetzt  sehr viel Geduld haben muss.
Es folgt nämlich eine Arie von Witzen, die ich das letzte Mal vor ungefähr 25, eher 30 Jahren gehört habe und auch damals schon nur mäßig komisch fand. Jeder Witz dauert ungefähr so lange wie eine Sandmännchen-Folge und hat in etwa den gleichen Spannungsgrad.
Dabei hege ich die irrsinnige Hoffnung, dass die Pointe nicht vorzeitig und komplett verdreht gesetzt wird. Mein Schauspieltalent hat nämlich ungefähr das Niveau einer Kartoffel und darum hoffe ich inständig, dass wenigstens am Ende der Geschichte noch ein Hauch von Witz zum ehrlichen Lachen übrig bleibt – ich will ja keine Spielverderberin sein und meine Kinder nicht enttäuschen.
Ich möchte auf keinen Fall, dass mir in zwanzig Jahren der Psychotherapeut meiner Kinder die Schuld an seiner horrenden Rechnung gibt – auch wenn das vermutlich eh schon zu spät ist. Weiterlesen

Sandkasten-Stories

Früher habe ich mir immer einen großen Bruder gewünscht. Stattdessen habe ich einen kleinen Bruder und dazu noch eine kleine Schwester. Inzwischen weiß ich sie beide zu schätzen,  aber als kleines Mädchen dachte ich, ein großer Bruder müsste das coolste auf der Welt sein. Man könnte mit ihm angeben und er könnte einen vor den doofen Jungs auf dem Schulhof beschützen. Ich weiß nicht, ob große Brüder so etwas wirklich machen, aber auf jeden Fall machte es immer Eindruck, wenn jemand sagte: „Lass‘  das, sonst hole ich meinen großen Bruder.“
Mit großem Bruder warste quasi der King im Revier. Weiterlesen

Häh? Was soll der blöde Blog-Name und wer schreibt hier eigentlich?

die-autorinErinnerungen rieseln einem wie Sand durch die Hände. Um Sand ein wenig greifbarer zu machen, kann man aus ihm Burgen bauen. Die, die nicht so viel Geduld oder Geschick für eine große Burg haben, backen eben Sandkuchen.
Meine Erinnerungen fasse ich in kleinen, meist amüsanten Geschichten zusammen, in lauter kleine Sandkuchen eben.
Und weil ich die ja nun nicht alle alleine essen kann, sind die für Menschen und Omas.

Mein Name ist Verena Wagenpfeil, ich wohne mit meinem Mann, zwei Kindern und zwei Kaninchen in Wiesbaden.
Vielleicht heißen meine Kinder Lina und Fritz, vielleicht aber auch ganz anders. Vielleicht haben die Geschichten so stattgefunden, vielleicht war auch alles ein bisschen oder ganz anders. Die Kaninchen heißen aber ganz sicher Feder und Manuel Neuer – man rate wem welches Häschen gehört.
Das Alter meiner Kinder, wie auch von mir, ändert sich jährlich, angefangen haben beide bei 0. Das Mädchen ist zwei Jahre älter als sein Bruder.

Ich wünsche allen, die diese Geschichten lesen, mindestens soviel Spaß dabei, wie ich beim Schreiben habe.

Der Name „Sandkuchen“ bezieht sich übrigens auf eine kleine Episode, wie sie jeder kennt, der Kinder hat:
Als Lina ungefähr drei oder vier Jahre alt war, hat sie meiner Mutter einmal einen Sandkuchen gebacken und an den Tisch gebracht.
Oma: „Oh, Lina. Danke schön. Was ist denn das?“
Lina: „Das ist Sandkuchen. Der ist für Menschen und Omas.“