#12von12 im April 2018: Gärtnern mit Kaninchen und Latte Art ohne Latte

Die Tochter ist in Schwarz mit weißen Akzenten gekleidet und ich spreche sie auf ihr Farbkonzept an. „Ich finde ja, es sollte mehr Mottopartys mit dem Thema „Schwarz“ geben“, antwortet sie.
„Davon gibt es doch jede Menge. Finden meist in Friedhofsnähe statt und nennen sich Trauerfeier.“
Findet die Tochter nicht ganz so lustig, meinen makaberen Scherz, und verschwindet in Richtung Schule. Weiterlesen

Ostern 2018: Ein #WiB im Schwarzwald

Wie auch schon im vergangenen Jahr verbringen wir die Osterfeiertage fast alle im Schwarzwald. Aber keine Angst, dieses Jahr wird es nicht so poetisch wie 2017.
Eher literarisch. Ich habe nämlich einen Haufen Bücher eingepackt. Immer habe ich die Angst, es könnte nicht reichen. Dabei schlafe ich doch immer nach ein paar Seiten ein. Deshalb bin ich bei Anna Karenina auch erst bei 2 Prozent. Weiterlesen

#WiB im März: Der Frühling hat das blaue Band doch noch gefunden!

Entspanntes Shopping, gutes Essen, liebe Menschen um einen herum, ein bisschen Sport, vor allem als Zuschauer, und das Wetter ist endlich auch nicht mehr kaputt – dieses Wochenende hatte das Zeug zum Vorbild-Wochenende. Weiterlesen

Frau Sandkuchen macht: Ostereier mit Blattmetall verzieren

Irgendwann ist es so weit, dass man kurz vor Ostern, wenn man endlich die Weihnachtskarten der letzten drei Jahre abdekoriert hat, den Entschluss fasst, dass man womöglich alt genug ist, nicht mehr die mit Herzblut von den Kindern angefertigten Ostereier aus Kindergarten und Grundschule in die Weidenzweige auf dem Tisch zu hängen.
Wenn man Schwierigkeiten hat, sich an die Namen der Erzieherinnen zu erinnern, weil die Kinder inzwischen auf der weiterführenden Schule sind, dann ist das ein weiteres untrügliches Zeichen dafür und wenn man die Eier sowieso immer schon ein bisschen hässlich fand und man eigentlich auch nie sicher war, ob das wirklich die eigenen Kinder da gelangweilt und vielleicht doch nicht mit richtig viel Herzblut zusammengeklöppelt haben, sondern man den Verdacht hat, da eventuell ein, zwei, fünfzehn Kuckuckseier untergejubelt bekommen zu haben, dann ist es Zeit für neue Osterdeko. Weiterlesen

#12von12 im März 2018: Blumiges Krückstockgefuchtel

Vor der OP hatte der Arzt schon ein Stück Draht auf dem Röntgenbild von meinem Knie entdeckt, das da definitiv nicht hingehört und bei der Kreuzbandplastik vor sechs Jahren dort zurückgelassen wurde. Allerdings nicht einsam und allein, einen Faden hat er dann bei der anschließenden OP auch noch rausgeholt. Den Draht haben wir aber drin gelassen, der hat nicht ganz so schlimm gestört wie der eingerissene Meniskus, der das Knie um Hilfe hat rufen lassen, wie der Arzt so schön meinte. Dann hat er noch die Kanzlerin zitiert und etwas von alternativlos erklärt und sich gefragt, wie ich damit überhaupt noch hätte laufen können, ein Italiener wäre mit dem Befund sicherlich nicht mehr aufgetreten.
Ich war am Tag vor der OP noch Joggen. Aber ich war ja auch Ski fahren mit dem Knie, vermutlich eine meiner weniger guten Ideen. Aber irgendwie ging es ja.

Soviel zur Vorgeschichte. Aktuell kann ich mich also meinem Alter gemäß verhalten und mit dem Krückstock fuchteln. Da mein Aktionsradius also ziemlich eingeschränkt ist, könnten das ziemlich langweilige 12 Bilder werden. Weiterlesen

#WiB im Februar 2018: Eiskaltes Frühlingserwachen

Ein bisschen aufräumen, fernsehen, kochen, backen und vor allem essen. Das kombiniert mit herrlichstem Wetter und gut gelaunten Kindern – von solchen Wochenenden dürfte es durchaus mehr geben. Weiterlesen

12von12 im Februar 2018: Nix mit Helau!

Gestern war ich noch in Leonberg bei meiner Schwester, mein neustes Nichtlein bestaunen und bewundern, heute klingelt wieder der Wecker in der Frühe und ich muss arbeiten. Und zwar zum allerersten Mal in meinem Leben am Rosenmontag.
Habe ich tatsächlich noch nie gemacht vorher.
Nicht, weil ich so ne jecke Mädsche wär, eher, weil da der Lieblingsmann aus Tradition immer den Laden schon um 11:11 Uhr schließt und wir dann mal was zusammen machen können.
Dieses Jahr macht der Lieblingsmann aber lieber was mit dem Lieblingssohn zusammen und da ich der Lieblingstochter jetzt schon das ganze Wochenende auf den Geist gegangen bin, war ich heute so nett und habe ihr die Wohnung alleine überlassen und bin also mit einem Kaffee auf dem Weg zur Arbeit.  Weiterlesen

#WiB 20./21. Januar 2018: Wolle mer se roi losse?

„Ach, auf so eine Faschingssitzung würde ich ja auch gerne mal gehen“, habe ich im Frühjahr mal im Versuch,Smalltalk auf einer Party zu betreiben, unbedacht geäußert.
Ein Dreiviertel Jahr später bin ich als Panzerknacker verkleidet auf dem Weg zur 2. Fremdensitzung des KCK (Karnevals-Club Kastel) nach Mainz. Und den Lieblingsmann, der das Faschingswochenende lieber zum Skifahren als zum Verkleiden und Feiern nutzt, habe ich auch noch da mit reingezogen. Tja, nun. Weiterlesen

Mehr als #12von12 im Januar 2018: Sie standen an den Hängen und Pisten

Ich weiß nicht ob es aufgefallen ist oder überhaupt jemanden interessiert, aber letzten Monat gab es hier gar keine 12 Bilder von mir. Das lag daran, dass ich an dem ganzen Tag nur mickrige 4 Bilder zusammenbekommen habe, weil ich nämlich eine Schulung hatte und selbstverständlich unentwegt aufgepasst und keine Faxen mit dem Handy gemacht habe.
Außerdem war ich an diesem Tag extrem schlecht gelaunt. Ja, auch das kommt hier mal vor.
Dafür kann ich für den heutigen zwölften fototechnisch aus dem Vollen schöpfen, vermutlich werde ich nicht nach 12 Bildern enden, nur schon mal als kleine Warnung vorweg. Weiterlesen

Razupaltuff oder die Sache mit dem Lächeln

Ich habe ein ernstes Gesicht. Wer mich nicht kennt, schätzt mich erst einmal als reserviert, gerne auch mal als arrogant ein.
Inzwischen weiß ich das aus sehr vielen Feedbackgesprächen.
Früher war mir das nicht so bewusst, ich habe mich immer gefragt, warum so viele Menschen „Lächel doch mal“ zu mir gesagt haben und mich darüber geärgert.
In meiner Wahrnehmung habe ich das Gesicht zu einer grinsenden Fratze verzogen, aber wenn ich mal in den Spiegel geschaut habe, dann ist da wirklich nur leicht ein Mundwinkel nach oben gezogen gewesen.
Also wenn man ganz genau mit der Lupe hingeschaut oder mich auf den Kopf gestellt hat.

Die Menschen wollen aber angelächelt werden. Isso. Weiterlesen