Letzten Monat habe ich zum ersten Mal bei der 12 von 12-Aktion mitgemacht. Weil mir das so einen Spaß gemacht hat, habe ich heute auch wieder meinen Tag fotografiert: Weiterlesen
Letzten Monat habe ich zum ersten Mal bei der 12 von 12-Aktion mitgemacht. Weil mir das so einen Spaß gemacht hat, habe ich heute auch wieder meinen Tag fotografiert: Weiterlesen
Als ich neulich nach der Arbeit nach Hause kam, traf ich in unserer Wohnung auf zwei Mädchen, von denen ich eines noch nie gesehen hatte und das andere als Mitschülerin meiner Tochter identifizieren konnte. „Wo ist Lina?“, fragte mich das eine. „Beim Ballettunterricht“, war meine Antwort. „Aber sie müsste gleich wiederkommen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne hier warten.“
Dann machte ich mich auf die Suche nach meinem Sohn und die Antwort auf die Frage, wie die zwei wohl rein gekommen sind.
Ich traf ihn, in ein Kampfgeschehen vertieft, vor der Playstation und fragte ihn nach seiner Schwester.
„Die ist in ihrem Zimmer.“
„Aha. Hast du sie denn gesehen?“
„Nein.“
„Wie kommst du dann darauf, dass sie in ihrem Zimmer ist?“
„Hier ist sie ja nicht und ich habe ihr die Tür aufgemacht.“
„Nein, hast du nicht. Du hast zwei Freundinnen von Lina die Tür aufgemacht.“
Ohne aufzublicken antwortete er mir: „Ach so.“ Weiterlesen
„Wir lieeeben Deinen Blog, Mama. Du musst unbedingt weiterschreiben.“
Das sagen meine Kinder. Sie lieben die Sandkuchen-Geschichten, auch wenn sie meinen, dass das meiste davon erstunken und erlogen wäre und ich eine total verschobene Wahrnehmung der Wirklichkeit hätte.
Vor allem lieben sie die Geschichten seit vorletzter Woche. Weiterlesen
„Ich bin keine Perfektionistin.“
Punkt. Ein leiser Vorwurf schwingt in diesem Ausspruch meiner Tochter mit. Bei genauerem Hinhören sogar ziemlich laut und deutlich. Dieser Satz sagt so viel wie „Für mich ist der Zustand meines Zimmers/meine Hausaufgabe/meine Frisur/das Bild für Oma… völlig ok, also hör‘ gefälligst auf, mich mit deinen Ansprüchen zu nerven“.
Dabei will ich doch nur, dass meine Kinder (und in dem Fall schließe ich meinen Gatten in diesen Kreis mit ein) sich Mühe geben bei den Dingen, die sie machen. Mach‘ ich ja auch. Machen die aber nicht so gerne. Oder nur bis zu einem gewissen Grad. Weiterlesen
„Haben Sie unsere Kundenkarte?“ „Sammeln Sie Payback-Punkte?“
Man kann ja heutzutage überhaupt nicht mehr einkaufen gehen ohne durch solche Fragen belästigt zu werden. Und da ich mich stets bemühe, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen und zu adaptieren, kann man inzwischen sogar bei uns zuhause Punkte sammeln.
Und das kam so: Weiterlesen
Mein Morgen startet gemütlich mit einem leckeren Quitten-Gelee-Brot und einer Tasse Kaffee.
Und natürlich mit meinem Sohn, der gerne den Weihnachtswunschzettel mit mir durchsprechen möchte. Wird auch höchste Zeit.
Ich denke, ich sollte mir Gedanken über einen Kredit machen, da der Supersternenzerstörer von Lego Star Wars mit Preisen zwischen 800 und 1000 Euro bei Ebay nicht gerade ein Schnäppchen darstellt. Auch die Alternative Slave 1 für 190 Euro im Angebot macht mir ein wenig Angst.
„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.“
Ich glaube, es hat einen Grund, warum dieses Lied kein Ende hat und man wie in einer Dauerschleife gefangen ist, sobald ein Kind dieses Lied kurz vor St. Martin, also direkt nach Ostern, zum ersten Mal anstimmt.
Wie bei einem Zeitsprung ist es dann plötzlich nach siebenhundertdreiundzwanzig Wiederholungen wieder so weit, und man steht an einem Tag im November, der keinesfalls der 11.11. sein darf, im Park in der Kälte mit drei Millionen anderen Eltern und Kindern, und schaut sich zum drölfzigsten Mal die Geschichte von dem ungarischen Reitersmann an, der durch seine mildtätige Mantelspende einen mittellosen Mann vor dem Tod durch Erfrieren bewahrt.
Ich hätte als Wärmespende ja noch ein paar Laternen im Angebot. 1-A-Ware. Kein Recycling-Papier. Ungefähr achtzehn. So genau kann man das unter der Staubschicht ja nicht erkennen, die sich über die Pappdrachen, Schäfchen, Äffchen oder Pinguine, die auf dem Schrank Platz genommen haben, gelegt hat. Weiterlesen
Mein persönlicher Rewe-Marktleiter hat mit mir geschimpft.
Was mir denn immer einfiele, so viel Marmelade zu kochen und ob ich denn schon mal darüber nachgedacht hätte, wo er den ganzen Krempel unterbringen solle und überhaupt wäre das Zeug ganz und gar unverkäuflich, da einfach in zu großer Menge vorhanden. Und schmecken würde eh nur die Erdbeermarmelade und Nutella.
So ganz widersprechen kann ich ihm da nicht. Bis auf die Sache mit dem Geschmack. Selbstverständlich schmecken ALLE meine Marmeladen ganz ausgezeichnet. Aber wenn man nur Erdbeermarmelade und Nutella probiert, kann man zu den anderen Sorten natürlich keine qualifizierte Meinung abgeben.
Das mit dem fehlenden Platz stimmt allerdings.
Aber ich habe eine Idee: Ich verschenke einfach drei besonders schöne Gläser meiner letzten Konfitüren-Kollektion. Und da ich ein klein wenig die Hoffnung habe, dass sich mehr als drei Menschen dafür interessieren, verlose ich die.
Zur Auswahl stehen je ein Glas
La dolce Quitta (Quitte mit Weinbeeren und einem Schuss Limoncello (Alkohol!))
Weihnachts-Quitte (Quitten-Gelee mit Zimt)
Bourbonen-Quitte (Quitten-Gelee mit Vanille)
Wer so ein Glas gewinnen möchte, der hat dazu mehrere Möglichkeiten:
Und wer meinen Facebook-Post zum Gewinnspiel teilt, der bekommt auch noch eine Extra-Chance.
Das Gewinnspiel endet am 15.11.2015 um 12:00 Uhr. Danach lose ich aus und gebe die Gewinner bekannt.
Jetzt kommen noch ein paar Dinge, die zwar niemanden weiter interessieren, die ich wohl aber angeben muss:
Teilnahmeberechtigt sind alle, die über 18 Jahre alt sind und in Deutschland wohnen.
Das Gewinnspiel wird von mir veranstaltet und weder WordPress noch Facebook oder die NSA haben irgendetwas mit diesem Gewinnspiel zu tun. Nicht mal der herrische Supermarktmanager hier.
Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden und ich hafte für gar nichts. Schon gar nicht für zusätzliche Pfunde, weil man nicht aufhören kann, Marmeladen-Brote zu essen.
Und jetzt wünsche ich allen viel Erfolg und freue mich auf eine rege Teilnahme!
Die John Williams-CD ist angekommen. Endlich.
Acht Tage musste er dank Poststreik darauf warten. Acht Tage, in denen er nur die Carmen-Ouvertüre und den Walkürenritt hören konnte. Und alle damit genervt hat.
Bis vielleicht auf Linas Sims, die – sehr zu ihrem Leidwesen – am liebsten klassische Musik hören. Ständig fragt sich das arme Mädchen, was sie wohl falsch gemacht hat in der virtuellen Erziehung. Ich hingegen habe damit aufgehört, mich über meine Geschöpfe zu wundern. Ich nehme hin. Zum Beispiel, dass es jetzt gar keine Abwechslung mehr in der Musikauswahl gibt, sondern dass nur noch die Star-Wars-Filmmusik gehört wird. Überall. Zuhause, im Auto, im Hort. Morgens nach dem Aufstehen genauso wie abends zum Einschlafen.
Leider hat Fritz seine Klaviernoten für den „Imperial March“ verbaselt, so dass er in der letzten Woche ohne auskommen musste. Ich frage mich, ob die Noten vielleicht den gleichen Weg gegangen sind wie die Nicole-Kassette, die meine jüngere Schwester als Achtjährige so gerne und ausdauernd gehört hat, oder die Lieblings-Haus-Hose meines Vaters, die so furchtbar bequem war und ein adrettes Fleckenmuster aufwies, oder die Plastik-E-Gitarre für Kleinkinder, die so klangschön „Old Mac Donalds had a farm“ spielen konnte. Weiterlesen
Freitagabends geht mein Mann Fußball spielen. Zumindest behauptet er das. Seine Beine sind hinterher grün und blau und die Fahne, die ich rieche, ist keine Eckfahne.
Einmal hat er Fritz mitgenommen, der mir im Nachgang verraten hat, dass der Papa zehn Bier getrunken hätte. Mein Man war sehr entrüstet und meinte, es wären lediglich zwei Malzbier gewesen und überhaupt könnte man dem Wicht überhaupt kein Wort glauben. In der Tat geht Fritz mit der Interpretation von Begebenheiten und Tatsachen bisweilen reichlich kreativ um. Einigen wir uns bei den freitagabendlichen Absenzen meines Mannes also auf „geselliger Herrenabend mit aktiven Anteilen, die an Fußball erinnern“. Weiterlesen